Davos, Trump und die Weltlage

Das WEF 2026 im bündnerischen Davos ist Geschichte und die Medien, Politiker, Funktionäre sind abgezogen. Von der jährlichen Plattform kann man halten, was man will, und der diesjährige Anlass war ganz im Zeichen des USA-Präsidenten. Die Grossmacht in Person und die Vertreter der Nationen und sonstigen Konstrukten wie die EU in Stellung. Spektakel garantiert und die Weltbühne bereit. George Washington war der erste Präsident (ab 1789) nach dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Donald Trump ist der momentane und amtierende Präsident der Vereinigten Staaten. Der grosse Unterschied der Protagonisten ist, dass die USA erst nach dem Ersten Weltkrieg (ca. 1917) zur Grossmacht aufgestiegen waren.

Auch die Differenzen des Präsidenten und dem Rest der Welt kann man hinterfragen und kritisieren, aber sie zeigt auf, die Weltlage sowie Grossmächte erobern die eigenen Interessen und wenn nötig, mit Krieg oder wirtschaftlichen Handlungsstrategien. Die Quittung und der Spiegel der politischen Vergangenheit in Europa werden gnadenlos aufgezeigt und von den USA deponiert. Nicht weil Trump immer recht hat, sondern weil der Kontinent Europa keine Rolle mehr spielt. Der Klimawahn in Europa, speziell in Deutschland, das einstige Wirtschaftswunderland, hat in der Vergangenheit nicht das Klima gerettet, sondern die Wirtschaft demontiert und beschädigt. Und die Schweiz oder der Kanton Bern? Die Schweiz ist bekannt, dass der gleiche politische Blödsinn der EU-Zentrale einige Jahre später übernommen wird. Themen wie Abbau der Armee, Masseneinwanderung, utopische Energiestrategien, künstliche Verteuerung durch die schädliche Klimapolitik, kopflose Herangehensweise im Ukraine-Krieg und EU-Regulierungswut sind zusammengefasst Systemwechsel, die die Eidgenossenschaft sowie die Kantone schleichend zerstören.

Die Hausaufgaben müssen sofort getätigt werden! Durch die dynamische Rechtsübernahme bezüglich EU-Unterwerfungsvertrag werden die anfallenden finanziellen Folgen und die negativen Auswirkungen in den Bereichen Zuwanderung, Gesundheit, Lebensmittel, Landwirtschaft und Strom schleichend in die Bevölkerung installiert. Was wir in Zukunft brauchen, ist ein schlanker Staat, nachhaltige Sozialwerke, Bürokratieabbau in der Wirtschaft und die Tugenden der Vergangenheit wie Unabhängigkeit, Selbstbestimmung und Neutralität. Thomas Klossner, Latterbach

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Erstellt:
19.02.2026, 00:00 Uhr
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