So nicht, Frau Susanne Wille – Schluss mit der Panikmache gegen die 200-Franken-Initiative

Von Thomas Knutti

Wer ein Jahresgehalt von über einer halben Million Franken bezieht, sollte Zurückhaltung üben, wenn er öffentlich über angeblich fehlende Mittel klagt. Genau diesen Eindruck hinterlässt jedoch die Generaldirektorin der SRG, wenn sie sich täglich auf den «Service public» beruft und gleichzeitig warnt, dieser könne künftig nicht mehr in allen Regionen sichergestellt werden.

Bei einem Jahreslohn von 518000 Franken stellt sich unweigerlich die Frage nach der Glaubwürdigkeit solcher Drohkulissen. Auch die Geschäftsleitung der SRG verdient im Durchschnitt über 388000 Franken. Summen, die im Vergleich zu den erbrachten Leistungen zumindest diskussionswürdig sind.

Hinzu kommt, dass es der SRG offensichtlich an echter kritischer Selbstreflexion fehlt. Mehrere Untersuchungen und Berichte der «Sonntagszeitung» haben auf die problematischen Entwicklungen hingewiesen. Die politische Schlagseite in der Berichterstattung wird von vielen Gebührenzahlern als Realität wahrgenommen. Genau dafür werden Serafe-Gebühren erhoben und genau deshalb ist Transparenz und Ausgewogenheit zwingend.

Trotz der Initiative stehen der SRG weiterhin rund 850 Millionen Franken pro Jahr zur Verfügung. Mit über 7100 Mitarbeitenden verfügt das Unternehmen über beachtliche Ressourcen. Der Service public lässt sich damit auch künftig sicherstellen, sofern Effizienz, Prioritätensetzung und Sparwille tatsächlich gelebt werden.

Jeder Betrieb in unserem Land muss sich laufend hinterfragen, Strukturen optimieren und bei Bedarf Einsparungen vornehmen, gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten. Weshalb sollte ausgerechnet die SRG davon ausgenommen sein? Wer glaubt, mit Angstszenarien eine sachliche Diskussion über die SRG-Initiative im Keim ersticken zu können, irrt.

Die Schweizer Bevölkerung wird auf keine unverzichtbaren Informations- oder Sportsendungen verzichten müssen. Es geht nicht um den Abbau des Service public, sondern um das Mass und die Verantwortung im Umgang mit Gebührengeldern. Eine Entlastung von 135 Franken pro Haushalt ist in der aktuellen Lage mehr als gerechtfertigt.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, lassen Sie sich nicht verunsichern. Stimmen Sie Ja zur SRG-Initiative. 200 Franken sind genug. ,

Nationalrat (SVP), Weissenburg

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Erstellt:
19.02.2026, 00:00 Uhr
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