Die RPG-Revision benachteiligt Land- und Bergregionen

Die Land- und Bergregionen sind die eigentlichen Verlierer der zentralistischen Revision des Raumplanungsgesetzes. Entscheide, welche früher in den Gemeinden und Kantonen beschlossen wurden, werden mit der Vorlage an Bundesbern delegiert. Künftig bestimmt der Staat über die Genehmigung der Richtpläne, welche Gemeinden und Regionen sich in welcher Form weiter entwickeln dürfen. Auszonungen in Land- und Berggemeinden zu Gunsten von Einzonungen rund um die grossen Zentren. Wo bleibt da der Schutz von wertvollem Kulturland. Es sind ja gerade die Städte, die sich nicht zuletzt wegen der ungebremsten Massenzuwanderung von jährlich 80’000 Menschen, ins ebene, gut bewirtschaftbare Ackerland ausdehnen. Für die Land- und Berggemeinden ist dies ein weiterer herber Schlag und wird die Abwanderung aus diesen Gegenden beschleunigen. Darum stimme ich am 3. März aus Überzeugung NEIN zur RPG-Revision! Beat Zahler, Matten (St. Stephan)

Zum Artikel

Erstellt:
21.02.2013, 00:00 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 26sec
Kommentare