NEIN zur Initiative «Bern erneuerbar» – NEIN zum Gegenvorschlag!

Der Regierungsrat und die Mehrheit des Grossrats verkennen, dass es bei der vorliegenden Initiative und dem Gegenvorschlag nicht bloss um die Frage der Energieversorgung geht, sondern darum, in bestehenden Wohn-, Industrie- und Dienstleistungsgebäuden die gesamten Heizsysteme umzubauen und gleichzeitig mittels wärmetechnischen Gebäudesanierungen dafür zu sorgen, dass der Energieverbrauch derart gering wird, dass ausschliesslich mittels erneuerbaren Energien «überlebt» werden kann. Mit anderen Worten: Die Befürworter wollen eine in der Schweiz noch nie da gewesene Sanierungspflicht einführen. Von der Initiative und dem Gegenvorschlag wären auch Gebäude betroffen, welche in einem guten energietechnischen Zustand sind. Die Frage ist ja nicht nur der Zustand des Gebäudes, sondern ob erneuerbare Energien verwendet werden!

Investitionen in wärmetechnische Gebäudesanierungen werden bei einer Annahme der Vorlagen auf ca. 48,6 Milliarden Franken geschätzt.

Solche Milliardenbeträge sind für die Hauseigentümer (und via Überwälzung der Mieter) und die Wirtschaft im Kanton Bern klar nicht tragbar.

Daher klar NEIN zur Initiative «Bern erneuerbar» und NEIN zum Gegenvorschlag! Da beide Vorlagen unbrauchbar und schädlich sind, werde ich die Stichfrage nicht beantworten. Bruno Stucki, Wimmis

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Erstellt:
07.02.2013, 00:00 Uhr
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