NEIN zur schädlichen Teilrevision des Raumplanungsgesetzes
Leider ist die Abstimmung zur Teilrevision des Raumplanungsgesetzes eine weitere Zentralisierungsübung und die Verlierer werden am Schluss einmal mehr Familien, Mittelstand, Gewerbe und der ländliche Raum sein. Die Vorlage wird jetzt so wunderschön unter dem Titel Landschaftsschutz präsentiert und die Bürgerinnen und Bürger fragen sich natürlich, wie kann man gegen solche Massnahmen sein. Tatsache ist, dass wir im ländlichen Raum kaum mehr Entwicklungsmöglichkeiten haben werden, weil die Revision verlangt, verdichtetes Bauen in der Umgebung von ÖV und Autobahn (Art.8a RPG) Für unproduktive Flächen im Berggebiet muss weiterhin die Möglichkeit bestehen, Einzonungen vorzunehmen, ohne vom Bund bevormundet zu werden.
Wir Gemeindevertreter/Innen werden uns noch die Augen reiben, wenn bei uns Parzellen in Hanglagen ausgezont werden müssen, weil sich Bundesbern in unsere Raumplanung einmischt. Mit der Annahme der Vorlage werden wir eine Riesenbürokratie aufbauen, um die Raumplanung (Auszonungen) anzupassen, welche sehr hohe unnötige Kosten auslösen wird. Mein Vorschlag wäre, eine Teilrevision beim Bundespersonal vorzunehmen, damit den Gemeinden und Kantonen wieder mehr Eigenverantwortung übertragen werden kann.Thomas Knutti,
Landwirt/Grossrat, Weissenburg