Zuviel Macht presst den Steuerzahler aus!
Im Herbst 2013 stimmten wir über das neue Epidemiegesetz ab, welches zum Ziel hatte, dass die Landesregierung die Macht hat, die Schweiz der EU, der WHO und sonstigen weltdiktatorischen Mächten im Epidemie-Fall unterzuordnen. Von verschiedenen Akteuren wurde vor diesem Gesetz gewarnt. Doch leider folgte damals das Stimmvolk den trügerischen Argumenten des Bundesrates und der Mehrheit des Parlaments, was uns heute gewaltig zu schaffen macht.
Ich glaubte ernsthaft, dass am 19. April die für mich in weiten Teilen nicht verständlichen Massnahmen aufgehoben würden, doch da irrte ich mich. Ich werde den Verdacht nicht los, dass Bundespräsidentin Sommaruga, Departement Energie, Umwelt und Verkehr, Partei SP, und Bundesrat Berset, Departement des Innern, Partei SP, sowie BAG-Experte Koch, Partei mir unbekannt, und viele Gewerkschafter dieses ganze Szenario nutzten, um die Wirtschaft zu lähmen und den Kapitalismus zu schwächen.
Dass in ungewissen Fällen, wie dies der Corona-Fall zu sein scheint, Acht gegeben wird, scheint mir richtig. Was jedoch für ein Land, für eine Volkswirtschaft und für das ganze Volk verheerende Folgen hat, ist eine teilweise oder ganze Stilllegung der Arbeit. Es ist im Nachhinein leicht, Vorwürfe zu machen. Meiner Ansicht nach hat der Bundesrat jedoch mit der Schliessung von Betrieben und teilweisem Abwürgen der Wirtschaft unserem Land nichts Gutes erwiesen, was wir Steuerzahler und unsere Nachkommen schwer büssen müssen.
Ich habe am Anfang erwartet, dass sofort Grenzkontrollen gemacht werden und im Fall Italien-Tessin oder Frankreich-Genf die Grenzen sofort geschlossen würden. Das wäre eine wirksame Aktion gewesen, doch dies wurde verschlafen. Ebenfalls in grösseren Menschenansammlungen das Tragen von Masken wäre eine nützliche Variante gewesen, doch fehlte es an Masken, weil das Bundesamt für Gesundheit es verschlafen hat, das geforderte Pflichtlager zu führen. Vielleicht wird jetzt erkannt, dass aufgefüllten Pflichtlagern, sei es mit Lebensmitteln, Arzneimitteln oder Hilfsmitteln wie Schutzmasken, Desinfektionsmittel usw. wieder die grössere Beachtung geschenkt wird.
Mag geschehen, was will, ich bin der Meinung, dass die Lebensmittelversorgung für uns und unser Land die allergrösste Bedeutung hat. Dafür brauchen wir eine voll produzierende Landwirtschaft, die im Stande ist, einen Selbstversorgungsgrad von 75 Prozent anstelle der heutigen knappen 50 Prozent zu erzeugen. Dazu müssen die Parlamentarier zu Bern nun ihre Hausaufgaben machen. Hierzu braucht es die Bereitschaft dieser Leute, in erster Linie für unser Land und dessen Bürgerinnen und Bürger da zu sein und nicht die Schweiz mit einem Rahmenvertrag der EU preiszugeben.