Leserbriefe

02.01.1980

18 Rehkitze: Opfer abgeschotteten Akademikertums

Der Bericht über die 18 getöteten Rehkitze, welche durch zu enge und eingewachsene Halsbänder beinahe erstickt wurden, schockiert in mehrerer Hinsicht: Als Bäuerin, die von Tierschutzkreisen und der Verwaltung permanent unter Generalverdacht steht, für die Tiere nicht optimal zu sorgen, erschreckt mich dieser Bericht, erschrecken mich die Aussagen der Universität Zürich, erschreckt mich die Tatsache, dass der Leiter der Studie seinen Job ungehindert weiterführen kann, erschrecken mich verharmlosende Beschreibungen wie «…wurden fachgerecht erlegt.». Zweitens empört mich, mit welch unterschiedlichen Messlatten in Sachen Tierschutz operiert wird. Wenn ein Bauer schmutzige, aber gesunde Tiere im Stall hat (Fall Roger Herrmann Madiswil), werden ihm die Tiere sofort weggenommen, seine Existenz wird ruiniert, man sperrt ihn in die psychiatrische Klinik, verbietet ihm, eigene Tiere zu halten und er kommt vor Gericht.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Nein zur GSoA-Initiative

So gross die Friedensbemühungen der internationalen Organisationen auch sein mögen, ist unsere Welt leider immer noch Schauplatz von Krieg und Terror. Ein äusserst schlechter Zeitpunkt für jedes Land, seine Armee zu schwächen. Unsere Milizarmee ist ein Garant für Sicherheit, Stabilität und Wohlstand für die Schweiz. Wer unser Land bewahren will, der steht zu unserer Milizarmee und lehnt die von der Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA) lancierte Initiative zur Aufhebung der Wehrpflicht entschieden ab. Jede Stimme zählt! Kilian Wyssen,mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Neues Epidemiengesetz führt uns Richtung EUund Weltdiktatur!

Unter dem Vorwand die schweizerische Bevölkerung besser schützen zu können, steht ein neues Gesetz zur Abstimmung bereit, bei dem es um alles andere geht, als um die Gesundheit unseres Volkes! Bis jetzt hatten wir mit dem 1970 verfassten Gesetz die Volksgesundheit bezüglich Epidemien und Ansteckungen im Griff und das wird auch weiter so sein. Nach der neuen Gesetzgebung soll die Verantwortung der WHO in die Hände gelegt werden, als ob wir nicht mehr selber in der Lage sein sollten, für uns geeignete Massnahmen zu bestimmen. Mit einem JA würden wir das Einverständnis geben, uns der EU, der WHO und sonstigen weltdiktatorischen Mächten zu unterwerfen. Die schweizerische Freiheit, unser grösstes Gut, ist nicht grenzenlos! Wollen wir diese Unabhängigkeit behalten? Wenn ja, dann müssen wir dafür kämpfen, wir müssen bereit sein, unsere Werte hoch zu halten und zu pflegen, wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen von denen, die sich durch eine neue Gesetzgebung grosse finanzielle Gewinne erhoffen. Die Entscheide von heute sind die Resultate von morgen. Anders gesagt, wer sich nicht Weltmächtigen unterwirft und unseren Nachkommen die Freiheit und Eigenbestimmung gewähren will, beantwortet das neue Epidemiengesetz mit einem deutlichen NEIN auf dem Abstimmungszettel! Lorenz Dreyer, Weissenburgmehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Abschuss von 18 Rehkitzen

Kürzlich wurde im Obergoms der Wolf geschossen, der 39 Schafe gerissen hat. WWF und Pro Natura haben sich dazu sofort bedauernd geäussert und bezeichnen den Abschuss als kurzsichtig und falsch. 18 Rehe mussten in letzter Zeit abgeschossen werden, weil sie im Rahmen einer unnützen und teuren Studie mit zu engen Halsbändern versehen wurden. Was haben diese Tiere doch gelitten. Zuerst wurden sie beim Einfangen einem grossen Stress ausgesetzt. Dann haben sie sicher grosse Schmerzen erfahren mit den zu engen Halsbändern. Wo bleibt aber jetzt der Aufschrei der vorgenannten Organisationen? Nichts hat man von ihnen zu diesem Trauerspiel gehört. Eine solche Einstellung ist höchst verwerflich und darum sind diese sogenannten Tierschützer für mich unglaubwürdig. Dem Schutz der Grossraubtiere wird alles unterworfen. Dafür und auch für irgendwelche Studien werden Steuergelder verschwendet. Christoph Berger, Aeschimehr...