Leserbriefe

02.01.1980

Der Härtefall

Ich danke allen, die sich in sachlicher Weise mit meinen Argumenten auseinander setzten. Ich kann hier nicht auf alle Standpunkte und Leserbrieffragen antworten, versuche aber, zu mir besonders wichtig scheinenden Punkten Stellung zu nehmen:mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Gerichtlicher Vergleich – kein Schuldeingeständnis

Sehr geehrter Herr Burri von der Unia, in der letzten Ausgabe dieser Zeitung verkündeten Sie lauthals, dass die Pro Senectute Niedersimmental (PS NST) eine Entschädigung an eine ehemalige Angestellte zahlen müsse. Die Beklagte, das AHP Lindenmatte, habe diese Angestellte missbräuchlich entlassen wegen ihrer gewerkschaftlichen Tätigkeit. Deshalb liege die Schuld bei der PS NST, die nun vier Monatslöhne als Entschädigung nachzahlen müsse.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Die Geister, die ich rief…

Es ist beinahe rührend, wie Herr Ueli Corrodi, Vorstandsmitglied der «Vereinigung Stammgäste Lenk», sich äussert zur Lenkungsabgabe bzw. Zweitwohnungssteuer. Er stellt doch selber fest, dass dies eine Folge der Zweitwohnungsinitiative ist, die von den Grünen und den Sozialdemokraten so sehr zur Annahme empfohlen wurde und leider vom Stimmvolk auch angenommen wurde. Er bemerkt sogar, dass solche Folgen den gegenseitigen Respekt zerstören und den Frieden im Tal vergiften könnten. Hoffentlich hat er auch noch bemerkt, dass die Nachwehen dieser Initiative in sämtlichen Randregionen der Schweiz schon vielen Familienvätern (Schweizern und Ausländern) die Arbeitsstelle gekostet hat. Es ist bedenklich, feststellen zu müssen, dass ausgerechnet die Grünen und die Sozialdemokraten eine solche Politik gegen die Randregionen betreiben. Mit Spitalschliessungen, Aufhebung von Geburtenabteilungen, Poststellenschliessungen, Schliessungen von Schulklassen, Schliessungen von Zeughäusern, Abbau von Verwaltungsstellen durch die Bernische Bezirksreform und Aufhebung von Polizeiposten. Zudem ist es auch noch interessant festzustellen, dass diejenigen, die die Zweitwohnungsinitiative hervor geholt haben, nun die ersten sind, die gegen deren Folgen reklamieren. Meines Erachtens stimmt hier etwas nicht.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Möchten Sie neben der A2 wohnen?

Frage an die Befürworter der zweiten Gotthardröhre: Möchten Sie wirklich im Kanton Uri entlang der Reuss oder in der Leventina neu Wohnsitz nehmen, wenn die Volksabstimmung vom nächsten Wochenende grünes Licht für die zweite Gotthardröhre ergibt? Der Schreibende jedenfalls um keinen Preis, und er ist glücklich darüber, dass die Röhre durch den Rawil vor Jahren verhindert werden konnte und wir auch so noch mehr als genug vom Durchgangsverkehr zu spüren bekommen! Gottfried Aegler, Erlenbachmehr...

Leserbriefe

02.01.1980

«Leuthard Röhre»: Falsche Argumente

Roland Fuhrer behauptet in seinem Leserbrief vom 19. Februar 2016, dass die Befürworter mit «falschen Argumenten handeln, bis sämtliche Schafe den Parolen der SVP glauben». Ich bin sicher – unsere Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sind selber mündig und lassen sich nicht wie Schafe lenken. Es ist der normale, gesunde Menschenverstand, welcher die Bürgerinnen und Bürger bewegt, sich der Empfehlung der SVP anzuschliessen. Der gesunde Menschenverstand geht heute leider mehr und mehr verloren – vermutlich auch bei Ihnen Herr Fuhrer – weil Sie die Meinung vertreten, in der Schweiz brauche es nur die Bahn und keine Strassen. Es braucht im Binnenverkehr eine gute Strassenverbindung, weil 90Prozent sämtlicher Güter einmal auf einem Lastwagen transportiert werden. Es braucht aber auch die Bahn für Transporte vom Norden in den Süden. Die Fakten zur Vorlage, auf Ihre Fragen, habe ich aus dem Abstimmungsbüchlein auf den Seiten 40–51 entnommen und werde sie nicht weiter kommentieren.mehr...