Leserbriefe

29.05.2023

Klimagesetz beruht auf fragwürdiger These

Am 18. Juni stimmen wir wieder – nach dem CO2-Gesetz – über ein Gesetz ab, das auf einer äusserst fragwürdigen These beruht, nämlich auf derjenigen vom menschengemachten Klimawandel. Ständig wird uns dazu gesagt, dass eine 97-Prozent-Einigkeit der Wissenschaftler dazu bestehe. Der deutsche Diplom-Biologe Markus Fiedler schreibt, dass die Öffentlichkeit mit der Konsensstudie «Cook et al» absichtlich getäuscht wird. Fiedler hat diese Studie in einer beachtenswerten Arbeit untersucht und ist auf folgendes Resultat gekommen: Von allen wissenschaftlichen Veröffentlichungen (11499) darüber, weisen nur 0,54% dem Menschen die Hauptverantwortung zu. Dagegen ist in 99,46% aller Veröffentlichungen eine Zustimmung zu dieser Annahme nicht erkennbar. Genau genommen müsste eine Abstimmung über ein sogenanntes «Klimaschutz-Gesetz» das auf der Grundlage einer nicht bewiesenen These beruht, für ungültig erklärt werden. Da das wohl nicht geschehen wird, trotzdem noch mein Argument gegen das Gesetz: Ein Blick nach Deutschland sollte genügen, um zu erkennen, dass die massiven Kosten für einen Umbau der Energieversorgung von fossilen Brennstoffen auf Strom, uns teuer zu stehen kommen würde. Gemäss einer Studie der Schweizerischen Bankiervereinigung auf mindestens 387 Milliarden Schweizer Franken. Wer nicht seiner eigenen Verarmung und weiteren Bevormundung zustimmen will, der stimmt am 18. Juni Nein zum «Klimagesetz»! Martin Bracher, Beinwilmehr...

Leserbriefe

26.05.2023

Zur MOB-Strecke Zweisimmen–Lenk

Auf den Stationen zwischen Zweisimmen und Lenk wird an den Automaten eine Menge von Reiseangeboten, welche an der Lenk zu buchen seien, angeboten. Am Bahnhof selbst wird an zwei Fenstern Reklame für Städtereisen gemacht. Nur da läuft man seit über einem Jahr in einen menschenleeren Schalterraum. Als Tourismusort und Endstation ist die Schliessung des Services nahe der Kunden sehr fragwürdig. Wenn wir eine Reise oder ein Spezial-Billett wollen, müssen wir eine Reise nach Zweisimmen machen, diese auch mit 8.20 Franken Halbtax bezahlen, und investieren fahrplanabhängig mindestens eine Stunde und 40 Minuten. Schon eine Zumutung. Mit Service Public hat das gar keine Verwandtschaft.mehr...