Dachsanierung der kath. Kirche in Zweisimmen mit Photovoltaik-Schindeln

Nach der Eucharistiefeier am letzten Sonntag, 14. Juni kam die röm.-kath. Kirchgemeinde Gstaad – zu der die Standorte Lenk, Zweisimmen und Gstaad gehören – in der Kirche St. Franziskus in Zweisimmen zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung zusammen. Nach der Genehmigung der Jahresrechnung 2025 wurde Hanspeter Marggi als neuer Leiter Personalwesen vorgestellt und Kirchgemeinderat Guido Fässler erläuterte unter Verschiedenem den Fortschritt des Neubaus des Pfarrhauses in Gstaad und die Dachsanierung der Kirche Zweisimmen.

Von Kerstin Kopp

Im Zuge der Dachsanierung der katholischen Kirche St. Franziskus in Zweisimmen wird das Kirchendach mit Photovoltaik-Dachschindeln eingedeckt.

Im Zuge der Dachsanierung der katholischen Kirche St. Franziskus in Zweisimmen wird das Kirchendach mit Photovoltaik-Dachschindeln eingedeckt.

Präsident Felix Neff konnte am letzten Sonntagvormittag eine überschaubare Anzahl Stimmberechtigter im Saal des Gemeindezentrums in Zweisimmen begrüssen. Die für die Frühjahrsversammlung üblichen, vorgesehenen Traktanden wurden einstimmig genehmigt. So das Protokoll vom 16. November 2025 und auch die Jahresrechnung 2025, welche Finanzverwalterin Eva Regli erläuterte.

Thermische Sanierung Kirchenzentrum Zweisimmen

Unter Verschiedenem orientierte Kirchgemeinderat Guido Fässler, Zweisimmen, über die aktuellen Sanierungsarbeiten in Zweisimmen und den Neubau des Pfarrhauses in Gstaad. Beide Projekte laufen sehr zufriedenstellend.

Für die thermische Sanierung des Kirchenzentrums in Zweisimmen wurde an der Versammlung vom 17. November 2024 ein Verpflichtungskredit von 600000 Franken gesprochen. Im Jahr 2025 wurden 113744.90 Franken für das Projekt in der Investitionsrechnung verbucht. Die Sanierung ist sehr gut vorangeschritten, mittlerweile sind 80 Prozent der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Kirche montiert. Ziel ist, dass im Juli das Gerüst abgebaut wird, sodass nach der gesamten Installation der elektrischen Anlage die Anlage im August mit 63 Ampere Leistung in Betrieb gehen kann. Nach Erweiterung der Zuleitung ist geplant, dass im Januar 2027 dann die volle Leistung, 100 Ampere, genutzt werden kann.

Neubau in Gstaad schreitet voran

Nach dem Winterunterbruch, wird seit Februar fleissig an dem Neubau des Pfarrhauses in Gstaad weitergearbeitet. Mittlerweile ist das gesamte Untergeschoss fertig. Der Betondeckel, welcher bodenerdig mit der Strasse abschliesst, ist gemacht. Eventuell muss der Bau wegen verschiedener Sommeranlässe in Gstaad unterbrochen werden. Das Ziel, bis Ende September den Holzaufbau zu stellen, wird weiter anvisiert.

Im Jahr 2025 wurden Ausgaben von 106903.95 Franken für die Planung des Neubaus und 1034506.05 Franken für den Neubau selbst über die Investionsrechnung verbucht. Die gesamte Kreditsumme beträgt 400000 (KGV vom 29. November 2020) für die Planung und 8161640 Franken (KGV vom 18. Juni 2024) für den Neubau. Präsident Felix Neff erwähnte schmunzelnd nebenbei, dass sie gerade die 58. Bausitzung durchgeführt hätten, aber für solch ein freudiges Projekt, nimmt man den Zeitaufwand gerne in Kauf.

Zukunft mit Aussicht

… unsere Pfarrei neu denken: Für die Zukunft der Pfarreien im Fokus, wurde, vor allem auch, weil immer weniger Theologen ausgebildet werden, eine Arbeitsgruppe gebildet. Kaplane zu finden, gestaltet sich einfacher, aber die römisch-katholische Kirche im Obersimmental-Saanenland braucht einen Theologen, der auch die Gemeinde leiten kann. Eine weitaus umfangreichere Tätigkeit. Die Arbeitsgruppe möchte darum Ideen für eine zukunftsfähige Pfarrei erarbeiten und freut sich über Inputs der Kirchgemeindemitglieder, die alle mit einem Pfarreibrief und einer Antwortkarte angeschrieben wurden.

Das Photovoltaikdach auf der katholischen Kirche Zweisimmen.

Das Photovoltaikdach auf der katholischen Kirche Zweisimmen.

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Erstellt:
20.06.2026, 00:30 Uhr
Lesedauer: ca. 2min 16sec
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