Alphornklänge als Solidaritätszeichen

Im ganzen Alpenraum Europas bieten Alphornbläser, jeweils am Dienstag, um 19 Uhr, auf ihren Terrassen oder im Garten ein Ständchen. Damit wollen sie ein Zeichen der Solidarität mit all den gesundheitlich oder wirtschaftlich von Corona Betroffenen setzen.

Von Claire Baumgartner

Alphornklänge als Solidaritätszeichen

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Dabei ist Edi Krebs, Thun.
Dabei ist Edi Krebs, Thun.
Dem Aufruf gefolgt ist auch Res Inäbnit, Oey.
Dem Aufruf gefolgt ist auch Res Inäbnit, Oey.

Eingeladen sind Nachbarn von Alphornbläsern unserer Region, sich jeweils am Dienstag, um 19 Uhr die Zeit zu nehmen, bei Alphornklängen aus der Nachbarschaft gemeinsam an die Opfer von Corona und an das engagierte Personal zu denken. Wie es sich in allen Krisen und Katastrophen erwiesen hat, ist die Kultur ein wichtiger Bestandteil der Überlebensstrategie. Sei es Musik, Gesang, Theater, Lektüre oder eben Alphornklänge; jede Art von Kultur tut der Psyche in schwierigen Situationen gut. Oft liegt Wichtiges im Kleinen. So endet der Aufruf aus Kriens mit den Worten: «Bliibet gsund und freued üch a dä chliinä Sachä!»

Alphornklänge als Solidaritätszeichen

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Dabei ist Edi Krebs, Thun.
Dabei ist Edi Krebs, Thun.
Dem Aufruf gefolgt ist auch Res Inäbnit, Oey.
Dem Aufruf gefolgt ist auch Res Inäbnit, Oey.

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Erstellt:
24.04.2020, 16:53 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 19sec
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