Guggenmusik Schattepööggle Wimmis
Das Beste kam zum Schluss
Die Guggenmusik Schattepööggle Wimmis lud ein und 230 Personen kamen. Mit dabei als Gastformationen waren Treichlerfründe Wimmis, Tambourenverein Frutigland, Säins Tschikken Uetendorf, Grönbachgusler Merligen und die Goldiguuger Goldiwil.
Guggenmusik Schattepööggle Wimmis
Mit lauten allerdings angenehmen «Lärm» in Form von grossen Treicheln eröffneten die Treichlerfründe Wimmis den Abend. Mit den Treicheln werden ja symbolisch die bösen Geister in der dunklen Jahreszeit vertrieben. Am Samstagabend gab es allerdings nur gute Geister in der Aula Chrümig in Wimmis. Danach ging es wortwörtlich mit Pauken und Trompeten Schlag auf Schlag. «Wir spielen von A-Z jede Musikrichtung. Wir sind eine sehr aufgestellte Gruppe und mit uns kann man Spass haben. Wir freuen geniessen jetzt einfach noch jeden Auftritt in dieser Saison» so die Goldiguuger Goldiwil kurz vor ihrem Auftritt. Und schon ging es quer durchs Publikum zur Bühne. Stücke wie «Good by my love, good by» oder «Achy Breaky Heart» wurden vorgetragen. Es folgten die Grönbachgusler Merligen die mit «Swiss Lady» oder «Stets im Truure« zum Besten gaben. Die Uetendorfer Säins Tschikken brachten Stücke wie «Up in the Sky» oder «Last Night on Earth» zu Gehör. Die eigene spezielle Art falsch bzw. recht schräg zu spielen, macht genau den Reiz für die Zuhörer aus. Keine Blasmusik, dafür genauso schräg kamen die Tambouren vom Frutigland daher.
Ein Dudelsack und 12 Hämmer mit Soundeffekt
Die Tambouren standen im schräg sein, den Guggenmusikern in nichts nach. Ganz normal liessen die Tambouren es angehen. Um dann mit einem Dudelsack aufzutrumpfen. Mit «Scottland the Grace» und «a 100 Pipers» brachten die Tambouren den Saal zum Kochen. Stücke wie «Lets go Drumms« oder «Dont fall of Paris» kamen perfekt an. Als sich dann alle auf den Bühnenrand setzten um dann beidhändig mit Hämmerlis zum Takt von einer Trommel Töne zu erzeugen, waren die Besucher völlig aus dem Häuschen. Wie im richtigen Leben kommt das Beste immer «fast» zum Schluss. Die Guggenmusik Schattepööggle machten die Halle zu einem Tollhaus.
Wie Megastars gefeiert
Bis 23:45 Uhr mussten sich die Besucher gedulden, ehe die einheimischen ihren Auftritt absolvierten. Und der hatte es in sich. Man musste zwei Mal hinschauen als die Guggenmusik Schattepööggle loslegten mit «Yesterday Man« oder dem «Jail House Rock». Alle Besucher standen Hautnah vor den Musikern, sangen, tanzten und klatschten mit. Man hatte das Gefühl hier werden Megastars gefeiert. Nicht zu Unrecht nach dem was noch kommen sollte. Drei neue Stücke «Castle of Glass», «Uf de Alpe obe» und «Rock mi» wurden noch vorgestellt. Die Dirigenten Heiner Graber und Andreas Rubin gaben alles um das Publikum und die Musiker zu Höchstleistungen anzutreiben. Es war unglaublich was da noch für ein Power bei den Besuchern steckte. Beim Anblick der tanzenden Leute freute sich die Präsidentin Rahel Schmid und musste immer wieder Lächeln. Als Abschlussbouquet kamen alle Formationen auf und vor die Bühne zusammen um noch einmal mit Vollgas das Guggenmusik Konzert ausklingen zu lassen. Danach hiess es ab in die Aprèsbar um abzufeiern.