Start zur Erschliessung für Gewerbezone-Erweiterung
Die Erschliessungsarbeiten für die Erweiterung der Gewerbezone Grossenmatte haben begonnen. Auf der rund 26000 m² grossen – an die bestehende Gewerbezone angrenzenden – Parzelle könnten dereinst rund ein Dutzend neue Betriebe entstehen. Gemeinsam mit der Gemeinde Zweisimmen soll auch das Pilotprojekt «Versickerungsanlage» angegangen werden.
Die Erde für die parallel zur BLS-Bahnlinie verlaufende Erschliessungsstrasse ins neue Gewerbegebiet Grossenmatte ist abgetragen. Bis im Frühjahr sollen auch Kanalisations-, Wasser-, Strom und die Swisscom-Leitungen, eingebaut sein.
«Die Grösse der einzelnen Parzellen ist noch nicht festgelegt worden; sie richtet sich nach den Bedürfnissen der Interessenten. Ob die Abgabe im Baurecht oder als Verkauf von statten gehen wird, ist ebenfalls noch offen. «Obwohl es schon einzelne Anfragen gab, erfolgt noch keine aktive Marktbearbeitung und im Moment haben die Erschliessungsarbeiten Vorrang», gab Walter Hirsiger, Vertreter der Bauherrschaft preis. Das Grundstück befindet sich im Besitz der Berner Familie von Tscharner. Bis im kommenden Frühjahr hofft die Bauherrschaft, die Erschliessungsarbeiten abzuschliessen. Parallel zur «Basiserschliessungsstrasse werden Kanalisations- und Wasserleitungen, Stromzufuhr und Swisscom-Anschlüsse verlegt.
Pilotprojekt Versickerungsbecken
An der östlichen Grundstückgrenze soll zudem im nächsten Jahr – in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Zweisimmen – ein Versickerungsbecken erstellt werden. Für den Bau dieses Pilotprojekts wird mit Kosten von ca. 150 000 Franken gerechnet. Dazu kommen die Regenwasserzuleitungen aus dem Gebiet der Gewerbezonen.
Ohne Fernwärme-Anschluss
Auf einer Fläche von ca 1700 m² soll inskünftig auch das Oberflächenwasser der bestehenden Gewerbezone versickern.
Geprüft wurde auch der Anschluss ans lokale Fernwärmenetz. Die Bauherrschaft war nicht bereit, den künftigen Bauherren eine Anschluss-Verpflichtung vorzuschreiben. Ohne die Sicherheit, dass die künftigen Bauherren dann auch wirklich ans Fernwärmenetz anschliessen, war das Risiko einer Fehl-Investition zu gross. Deshalb musste der Vorstand der Fernwärme-Genossenschaft vom Bau einer (über 200 000 Franken teuren) Fernwärme-Basiszuleitung ins künftige Baugebiet absehen. Ernst Hodel