Der Grand-Prix in Bern fägt jedes Jahr

Der Grand-Prix in Bern fägt jedes Jahr

Am vergangenen Samstag nahm die Volksschule Zweisimmen ein weiteres Mal am Grand-Prix in Bern teil. Das Interesse am Lauf war auch in diesem Jahr wieder sehr gross: 38 Schüler/innen der 6. bis 9. Klasse Zweisimmen, sowie einige Ehemalige, meldeten sich an.

Bereits am Bahnhof war die Vorfreude spürbar. Zuerst aber vor allem deshalb, weil die Jugendlichen ihr alljährliches Säcklein mit diversem Werbematerial, dem Chip für die Zeitmessung, der Startnummer, sowie in diesem Jahr einem praktischen Handtuch in Empfang nehmen durften. So war es denn auch klar, dass im Zug sofort alles ausgepackt, «montiert» und getestet werden musste. Die Vorfreude auf den bevorstehenden Lauf stieg von Minute zu Minute. Erstaunlich war jedoch, dass sich morgens niemand besonders über das ausnahmsweise schöne Wetter freute. So war es zwar in den letzten Jahren jeweils mühsam gewesen, bereits nass in Bern Wankdorf anzukommen, jedoch war das Laufen so umso angenehmer gewesen. In diesem Jahr stand sonniges und somit auch warmes Wetter bevor, was das Erreichen neuer Bestzeiten unsererseits nicht unbedingt einfacher gestalten sollte.

In Bern Wankdorf angekommen, suchten wir uns einen Platz auf dem grossen Feld und wärmten uns auf. Kurz danach ging es für die Teilnehmenden des 1.6 Kilometer langen Bären-GP auch schon ab an den Start. Besonders überraschte hierbei Sandra Burri, unsere Jüngste im Umzug. Die 6. Klässlerin legte den Lauf als Einzige unserer Gruppe in weniger als 7 Minuten zurück. Bravo Sandra!

Bald darauf nahmen auch die Teilnehmenden des Altstadt-GPs ihre Plätze in den Startblocks ein. Viele überlegten sich hierbei noch ein letztes Mal, ob es wohl einen gute Idee gewesen sei, sich in diesem Jahr für den «grossen» Lauf anzumelden und ob sie wohl genügend trainiert hätten. Nach dem Startschuss verflogen diese Gedanken aber sofort, und die applaudierenden Zuschauer und verschiedenen Guggenmusiken spornten unsere Jugendlichen so an, dass am Ende alle müde aber glücklich das Ziel erreichten.

Auch hier gilt es eine Leistung besonders zu erwähnen: Katja Bieri legte den 4.7 Kilometer langen Lauf in 19.56 min zurück und erreichte in der Mädchen-U16-Kategorie somit sogar den vierten Platz. Bravo Katja!

Auf der Rückreise gab es vieles über Gesehenes und Erlebtes zu erzählen und viele Mädchen meldeten sich sofort für den, am 9. Juni in Bern bevorstehenden Frauenlauf an, was einige Knaben ein wenig eifersüchtig stimmte, da auch sie möglichst bald wieder ihre Laufschuhe anziehen – und einen Wettkampf bestreiten möchten. Wir werden sehen, was sich machen lässt... Äs het gfägt mit öich!! S. Hauswirth und K. Stucki

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Erstellt:
23.05.2013, 00:00 Uhr
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