Erstes Kranzfest der Saison in Biel:

Ruedi Roschi bester Nicht-Eidgenosse

Ruedi Roschi (hier bei seiner einzigen Niederlage gegen Thomas Sempach) wurde in Biel mit 57.75 Punkten ausgezeichneter Dritter.

Ruedi Roschi (hier bei seiner einzigen Niederlage gegen Thomas Sempach) wurde in Biel mit 57.75 Punkten ausgezeichneter Dritter.

Am ersten Verbandsfest der Saison in Biel überzeugten die Favoriten. Im Schlussgang des Seeländischen Schwingfests standen sich (beide auch für das Oberländische Schwingfest in Gstaad angemeldeten) Florian Gnägi, Aarberg und Simon Anderegg, Meiringen gegenüber. Weil sich keiner der beiden auf den Rücken legen liess, gewann der Oberaargauer Matthias Sempach zusammen mit dem ebenfalls für Gstaad gemeldeten Matthias Glarner, Meiringen das Fest vor den 2700 Zuschauern in der (kühlen) Eissporthalle.

Der Mann des Tages

Hinter den beiden Siegern und einem weiteren Eidgenossen klassierte sich in Biel der 22-jährige Ruedi Roschi aus Oey (Sohn des Schwingerkönigs von 1972, David Roschi) als alleiniger Dritter. Neben fünf gewonnenen Gängen resultierte für den Oeyer, der im vergangenen Jahr wegen einer Operation pausieren musste, nur eine einzige Niederlage gegen den Emmentaler Thomas Sempach. Ruedi Roschi hat damit sein Talent ein weiteres Mal unter Beweis gestellt und sich in den Kreis der Favoriten für das Oberländische in Gstaad geschwungen. Kilian Wenger und Beat Wampfler waren in Biel nicht zugegen. David Isler, Diemtigen und Beat Kämpf Erlenbach/Gstaad verpassten mit je drei gewonnenen Gängen den Kranz.

Neun Eidgenossen in Gstaad

Die Anmeldeliste für das letzte Berner Kranzfest in Gstaad lässt im Übrigen jedem Schwingerfreund das Herz vor Vorfreude höher schlagen: Neben Schwingerkönig Kilian Wenger haben sich acht weitere Eidgenössische Kranzgewinner (EK) für das Kräftemessen in Gstaad angemeldet. Die Oberländer stellen mit den Meiringern Matthias Glarner und Simon Anderegg und dem Niedersimmentaler Beat Wampfler drei weitere Eidgenossen. Auch die drei Emmentaler Thomas Zaugg, Matthias Siegenthaler und Thomas Sempach dürfen sich mit der Bezeichnung EK schmücken und werden um den Titel mitschwingen. Der Mittelländer Hansruedi Lauper und der Sensler Gast Michael Nydegger ergänzt diese Affiche. Im Rekordfeld der 217 angemeldeten Schwinger findet man weiter 25 kantonale Kranzschwinger und eine noch grössere Anzahl Gauverbandskranzer. Ernst Hodel

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Erstellt:
02.05.2013, 00:00 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 58sec
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