Glacier 3000

Bernhard Tschannen neuer CEO

Die Betreibergesellschaft des Glacier 3000, die Gstaad 3000 AG, ordnet ihre Führungsspitze neu. Der bisherige CEO, Marcel Bach, zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück und konzentriert sich künftig auf seine bereits bestehenden Aufgaben als Verwaltungsratspräsident. Er übergab zum 1. Januar 2010 die CEO-Funktion an den neuen Direktor der Gstaad 3000 AG, Bernhard Tschannen (32). Dieser zeichnete bislang für Marketing- und Verkauf verantwortlich.

Bernhard Tschannens Aufgaben erweitern sich nun um die Koordination der übrigen Geschäftsbereiche sowie die Umsetzung der strategischen Ziele. Die Organisation innovativer Anlässe wie der Glacier 3000 Run oder die Freeridedays.ch werden auch weiterhin den Schwerpunkt seiner Tätigkeit bilden. Hauptziel ist der Ausbau des ganzjährigen Ausflugsgeschäfts auf dem Glacier 3000, dem einzigen Gletscherskigebiet im Berner Oberland, das im Skiverbund Gstaad Mountain Rides sowie Alpes Vaudoises integriert ist.

Bernhard Tschannen hatte bereits seit einem Jahr ad interim die Leitung des Geschäftsbereichs Betrieb inne und konnte sich in dieser Übergangszeit auf seine neuen Aufgaben vorbereiten. «Wir konnten das Sommergeschäft bereits verdoppeln und verzeichnen einen erfolgreichen Einstieg in den indischen Markt, einem unserer Top-Märkte», blickt der neue Direktor zurück.

Bernhard Tschannen arbeitet seit 2006 für die Gstaad 3000 AG. Nach seiner Ausbildung an der Tourismusfachschule in Siders schloss der gebürtige Ringgenberger 2005 eine Weiterbildung zum Betriebsökonom (FH) ab. Berufliche Erfahrung sammelte er im Marketing der Saas-Fee Bergbahnen sowie der Aletsch Riederalp Bahnen und vertrat die beiden Unternehmen in den Compagnie des Alpes Kommissionen «Marketing» und «Qualität».

Das Doppelmandat Marcel Bachs als CEO und Verwaltungsratspräsident der Gstaad 3000 AG war bereits seit dem Kauf des Glacier 3000 im Jahr 2005 als Interimslösung angelegt. «Die Aufbauphase der Firma ist nun abgeschlossen», erläutert Bernhard Tschannen den Zeitpunkt für die Neuverteilung der Aufgaben.

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Erstellt:
07.01.2010, 14:15 Uhr
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