Naturpark Diemtigtal

Mit Besucherlenkung sicher ans Ziel

Mit 24 versetzten Stelen ist die 1. Etappe der Besucherlenkung im Naturpark Diemtigtal – nach zwei Jahren Grundlagenarbeit – vorerst abgeschlossen und damit ein wichtiger Teil des Informationskonzeptes verwirklicht.

Mit Besucherlenkung sicher ans Ziel

«Uns ist es ein Anliegen, dass Parkbesucher, Gäste aber auch Talbewohner unkompliziert und umfassend über Wanderwege, Routen für Bike-, Ski- und Schneeschuhtouren, die Themenwege, Schutzgebiete wie auch Sehenswürdigkeiten informiert werden», betont Martin Wiedmer, Gemeinderatspräsident in seiner Begrüssung anlässlich der Medieninformation in Oey.

Und dass dem so entsprochen werden kann, stehen entlang der Hauptstrasse 24 Stelen vom Taleingang bis zur Grimmialp.

Projektleiterin Gaby Speck wies in ihrer Rückschau auf die konstruktive Zusammenarbeit mit der Talbevölkerung und den Landwirten hin. So wurden viele Bilder, die auf den Stelen zu bewundern sind, von Ansässigen geknipst und die Stelen von einer einheimischen Schreinerei angefertigt und an den vorgängig evaluierten, strategisch wichtigen Standorten versetzt.

Was sind überhaupt Stelen?

Stelen sind Orientierungstafeln. Im Diemtigtal begegnet der Gast, je nach Wichtigkeit des Standortes, Dreier-, Zweier- oder Einerstelen. Die Infoblöcke sind nach demselben Raster aufgebaut. Auf den oberen beiden Feldern findet sich auf leuchtendem Grün das Logo des Naturparkes und darunter, auf dezentem Grau, dasjenige der Gemeinde Diemtigen.

Anschliessend gibt – je nach strategischer Wichtigkeit des Standortes – eine Übersichtskarte, eine Detailkarte zu Sommer und Winter dem Betrachter Auskunft. Ein gut gegliederter, mit Bildern ergänzten Textblock weist auf Sehenswürdigkeiten und/oder Besonderes hin. Im letzten der fünf Felder findet man die Namen der Sponsoren.

Die erste Etappe der Besucherlenkung ist nun eingeweiht. Im kommenden Jahr sollen weitere Stelen dazu kommen. Diese werde dann vorwiegend in den Bäuerten, den Weilern und den Übergängen zu den angrenzenden Tälern aufgestellt werden. Lisa Schneiter

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Erstellt:
25.10.2012, 00:00 Uhr
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