Aufruf an alle TierhalterInnen
Schon jetzt werden Bäuerinnen und Bauern von übereifrigen TierärztInnen mit Formularen bezüglich Blauzungenimpfung zum Unterschreiben beschickt, obwohl noch kein gültiger Entscheid vom Bvet vorliegt.
Übertreibungen und Verdrehungen
Schweinegrippe: Nach Prognosen der Behörden sollten im Herbst zwei Millionen Menschen in der Schweiz im Bett liegen, die Wirtschaft breche zusammen, letzte Meldung:
Eine Million Menschen sind infiziert worden, nur hätten die meisten davon nichts gemerkt. Die meisten Menschen liessen sich nicht für dumm verkaufen, denn sie liessen sich von dieser Angstmacherei gar nicht beeinflussen.
Blauzunge
Im Jahr 2009 ist kein einziges, nicht geimpftes Tier an Blauzunge erkrankt. Dennoch spricht das Bvet von einer gefährlichen Seuche.
Auch 2010 soll ein Obligatorium mit Ausnahmen weitergeführt werden, obwohl Deutschland und Oesterreich Freiwilligkeit eingeführt haben.
In Italien wurde nie flächendeckend geimpft. Diejenigen, die ihre Tiere nicht impfen lassen, sollen mitzahlen. Die Impferei ist ein Riesengeschäft für die Pharma, unsere Ämter ihr verlängerter Arm.
Einige Fakten der Impferei
Das Bvet erhielt von einigen Impfstoffen nie die nötigen Unterlagen. Der Impfstoff wurde von der Herstellerfirma bei trächtigen und laktierenden Tieren nicht getestet. TierärztInnen setzten für mehrere Betriebe die gleiche Nadel ein.
Impfschäden wurden von den Behörden kategorisch abgestritten. Bäuerinnen und Bauern, die im Jahr 2010 nicht impfen, sollen gleichwohl mitzahlen. Deshalb rufe ich alle Kolleginnen und Kollegen auf, die Tiere im 2010 nicht impfen zu lassen, nichts zu unterschreiben und auch nichts zu zahlen. Für eine Leistung, die wir nicht beanspruchen, sind wir nicht verpflichtet mitzuzahlen. Diejenigen, die ihre Tiere «schützen» lassen wollen, sollen das tun dürfen. Dies sollte ihnen jedoch auch ein paar Franken wert sein. Ich war nie ein Verweigerer. Ich habe lediglich eine Unterschrift verlangt, die mir garantiert, dass Milch und Fleisch geimpfter Tiere keine schädlichen Impfrückstände aufweisen. Eine solche Garantie habe ich nie erhalten. Ich rufe alle Bäuerinnen und Bauern auf, 2010 diese Impferei zugunsten der Tiere und der KonsumentInnen nicht mehr mitzumachen. Die grosse Geldsumme sollte für Wichtigeres eingesetzt werden.Lorenz Kunz,
Co Präsident, schweizerische
Kleinbauernvereinigung, Diemtigen