Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie
Unter Bezugnahme auf diverse Artikel in den Tageszeitungen vom 9. Dezember 2020 drängen sich mir als ältere «Risikoperson» folgende Gedanken auf:
Unsere Bestimmung ist seit je Leben und Sterben, Gesundheit, Freude und Leiden als natürlicher Kreislauf; offensichtlich kann der Mensch und die Wissenschaft nicht mehr akzeptieren, dass wir alle sterblich sind. Die ganzen Massnahmen werden mit der Anzahl zur Verfügung stehender Spitalplätze begründet; haben unsere Politiker und Behörden ein schlechtes Gewissen wegen ihrer jahrelangen Spital-Abbaupolitik bei ständig steigenden Bevölkerungszahlen und den nun offensichtlich im Notfall fehlenden Spitalbetten? Weshalb kann man nicht, wie bei der Spanischen Grippe nach dem 1. Weltkrieg, notfallmässig Lazarette in leer stehenden Hotels errichten?
Was bringen all die panikmachenden Veröffentlichungen von Test- und Todesfallstatistiken, welche überhaupt nichts aussagen (mit Mathematik und Statistik lässt sich kein Virus besiegen!).
Die Auswirkungen dieses Virus werden einseitig nur im Verhältnis Gesundheit/Wirtschaft gewichtet. Dabei fallen Wirtschaft, verbunden mit Lebensfreude, Kultur, Zusammenleben in Gemeinschaft und psychische Auswirkungen auf die Bevölkerung mit viel, viel grösserem Gewicht in die Waagschale.
Offensichtlich haben die verantwortlichen Behörden (inklusive Politiker) nur noch Covid-19-Viren statt gesunde Hirnzellen im Kopf. Wann sind sie bereit, diese Pandemie als ganz normale Krankheit mit allen bekannten Folgen zu sehen, welche halt gegenwärtig grassiert (wie früher Kinderlähmung, Windpocken usw.)?
Mit Geduld werden wir auch diese Prüfung bestehen.
Welch riesige finanzielle Bürde schieben wir mit all den verfügten Massnahmen auf die Schultern unserer Jugend und kommender Generationen?
In diesem Sinne wünsche ich allen eine schöne, besinnliche Advents- und Weihnachtszeit.