Antwort zum Leserbrief von HansForrer «Verminderung von Ammoniak-Emissionen in der Berglandwirtschaft»

02.01.1980

Ammoniak-Emissionen; offene Türen eingerennt

Hans Forrer fordert in seinem Leserbrief, dass Massnahmen zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen und die Geruchbelastung durch Gülle durch den Kanton und die Tourismusorganisationen gefördert würden und verweist auf den Kanton Graubünden. Dabei rennt er bereits weit offene Türen ein.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Meinungsfreiheit nicht mehr gewährleistet

Überzeugt und selbstsicher strahlt der SVP Ständeratskandidat Adrian Amstutz in allen Ecken und Strassenrändern von den Plakaten. Doch offenbar findet eine gewisse Bevölkerungsgruppe an Amstutz wenig gefallen. Es ist ja ein Leichtes zu erraten, dass es sich um linke, anständige und nette Bürger handelt, welche die Plakate sabotieren, zerstören, oder gar abreissen! Weshalb kann man in einer Oberländer Gemeinde wie zum Beispiel Wimmis keine SVP-Plakatierung mehr aufmachen? Es ist doch sehr seltsam, dass man in der genannten Gemeinde keine Plakate der anderen Kandidaten sieht!mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Die Schweizer wollen ihre Waffe abgeben!

Mit dieser Überschrift plädiert der Blick für die Waffeninitiative nebst denen, die sich in den Medien und der Presse für dasselbe Begehren stark machen! Aber sind das die Schweizer? Auf dem Papier als Schweizer Bürger wohl, die ja auch viel davon profitieren, dass vorangegangene Generationen mit ihrer Wehrbereitschaft bereit waren, unsere Freiheit und Rechte mit der Waffe und ihrem Leib und Leben zu schützen, und dieses Versprechen mit dem Fahneneid besiegelten! An keinem Suizid oder anderem Verbrechen ist die Armeewaffe schuld, wer Übles plant, oder psychisch gefährdet ist, wird auch ohne Armeewaffe seinen Entschluss verwirklichen können, zum Leid seiner selber und den nächst Betroffenen. Darum werte Stimmbürger seid auf der Hut und überlegt von welcher Seite das Begehren stammt, es wäre einen Schande, vor den noch lebenden Aktivdienst-Veteranen, ein unberechtigtes Mistrauen gegenüber jedem Wehrmann, der seine Dienstpflicht gewissenhaft erfüllt. Einmal mehr eine Einschränkung für freie Bürger und Schützen, die ihren Sport verantwortungsvoll betreiben! Nehmen wir das als Leitmotiv wahr, was auf unserer alten Schützenfahne steht, auch wenn dieser Spruch wohl heute von vielen belächelt wird: Im Frieden zur Freud, im Kampf zum Sieg. Hans Haueter, Oberwilmehr...

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Leserbriefe

02.01.1980

Amstutz genügt nicht

Ein Leserbrief vertrat hier die Ansicht, dass nur Amstutz für die Bauern wählbar sei. Da wären doch noch einige Gedanken dazu am Platz. Im Ständerat, wo ein völlig anderer und anständiger Umgang unter den Parteien gepflegt wird, wäre Amstutz mit seiner Motorsäge ein isolierter Fremdkörper und für den Kanton Bern wenig handlungsfähig. In der Chambre de Reflexion wird in einer Weise miteinander diskutiert, die Amstutz mit seinen eingeschränkten und einfachen didaktischen Möglichkeiten wohl auch in Zukunft verschlossen bleibt. Sein Auftritt in der Arena, wo er eine gewählte Bundesrätin im ordinärsten Biertischstil beleidigte, zeigt seine politischen Manieren auf. Er pflegt eine politische Diskussionskultur aus der Zeit der Neandertaler, wo man noch mit Keulen aufeinander los ging. Er verwechselt seinen grobschlächtigen Umgang mit politisch anders Denkenden mit volksnaher Sprache. Er könnte sich ein Beispiel an Willi Ritschard nehmen, der die Sprache des Volkes trefflich beherrschte, ohne je einen politischen Gegner zu beleidigen. Ritschard war gelernter Sanitärmonteur, Amstutz ist gelernter Maurer, der im Gegensatz zu Ritschard die ruppige Bauplatzsprache in die Politik trägt, weil er etwas anderes nicht kennt.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Adrian Amstutz in den Ständerat

Eigentlich ist es für die Bürgerinnen und Bürger trotz den vier Kandidierenden sehr einfach, den geeigneten Ständeratskandidaten auszuwählen. Der einzige Kandidat, der klar und deutlich für die Schweiz und seine Werte einsteht, heisst Adrian Amstutz. Ebenfalls kämpft Amstutz seit Jahren vehement gegen einen EU-Beitritt. Wer also nicht in die marode EU will, wer für mehr Sicherheit ist, wer für unsere Eigenständigkeit einsteht wählt ganz klar Adrian Amstutz. Das Stöckli braucht dringend einen Vertreter, der direkt und klar seine Meinung kund tut.mehr...

Leserbriefe

02.01.1980

Bei uns kann doch wirklich nichts passieren!

Wie in den 70-iger Jahren diskutieren wir wieder einmal über das Für und Wider von Atomkraftwerken. Eigentliche wissen es alle, dass die Atomkraft endlich, und eigentlich ein Auslaufmodell ist. Die Kosten für einen Neubau können mangels Investoren nur noch vom Staat mitfinanziert werden.mehr...