Leserbriefe

02.01.1980

Nachtlärm Lenk

Auch wir gehören zu den leidgeprüften Anwohnern, die wegen dem unzumutbaren Nachtlärm die Wochenenden (Donnerstag bis Sonntag) nicht mehr an der Lenk verbringen können. Nicht nur das Tipi, auch die kürzlich neu eröffnete Hirschenbar mit Dancing (das Lokal nennt sich jetzt bezeichnenderweise «Wilder Hirschen» und propagiert sein preiswertes «Wannenbier») sorgt für nächtelange Beschallung und lärmigen Pendelverkehr der Partygängerinnen und -gänger.mehr...

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02.01.1980

Die RPG-Revision benachteiligt Land- und Bergregionen

Die Land- und Bergregionen sind die eigentlichen Verlierer der zentralistischen Revision des Raumplanungsgesetzes. Entscheide, welche früher in den Gemeinden und Kantonen beschlossen wurden, werden mit der Vorlage an Bundesbern delegiert. Künftig bestimmt der Staat über die Genehmigung der Richtpläne, welche Gemeinden und Regionen sich in welcher Form weiter entwickeln dürfen. Auszonungen in Land- und Berggemeinden zu Gunsten von Einzonungen rund um die grossen Zentren. Wo bleibt da der Schutz von wertvollem Kulturland. Es sind ja gerade die Städte, die sich nicht zuletzt wegen der ungebremsten Massenzuwanderung von jährlich 80’000 Menschen, ins ebene, gut bewirtschaftbare Ackerland ausdehnen. Für die Land- und Berggemeinden ist dies ein weiterer herber Schlag und wird die Abwanderung aus diesen Gegenden beschleunigen. Darum stimme ich am 3. März aus Überzeugung NEIN zur RPG-Revision! Beat Zahler, Matten (St. Stephan)mehr...

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02.01.1980

«Bern erneuerbar»: Eine historische Chance für unseren Bergkanton

Am 3. März stimmen die Bernerinnen und Berner über die Initiative «Bern erneuerbar» und den Gegenvorschlag des Grossen Rates ab. Die Abstimmung ist eine grosse Chance für unseren Bergkanton. Mit einem zweimal Ja ermöglichen wir den Wechsel zu einer klimaschonenden und zu einer vom Ausland weniger abhängigen Energieversorgung. Wie die Gegner richtig argumentieren, ist diese Umstellung kurzfristig nicht gratis zu haben. Langfristig betrachtet wird sie uns jedoch auch wirtschaftlich zugute kommen.mehr...

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02.01.1980

Tipilärm?

Liebe lärmgeplagte Feriengäste, natürlich entstehen in einem Kurort Geräusche. Ich habe Verständnis, dass man sich davon belästigt fühlen kann. Aber ich finde es etwas einfach, einem Betreiber eines gut gehenden Lokals sämtliche Schuld in die Schuhe zu schieben. Die Lenk bietet dem Gast eine riesige Infrastruktur, die finanziert werden muss. Die Bahnen, Hotels, Restaurants und anderen Gewerbetreibenden sind darauf angewiesen, während der kurzen Hauptsaison so viele Gäste wie möglich zu bewirten, zu beherbergen oder zu befördern und damit einen möglichst grossen Umsatz und somit auch Gewinn zu erwirtschaften.mehr...

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02.01.1980

«Lenk by night»

Ich konnte im Jahr 1962 unser neuerstelltes Ferienhaus im Simmengütli an der Lenk beziehen. Damals war das Dorf ein verschlafenes Nest, das im Winter eine Sesselbahn auf das Leiterli vorweisen konnte und für die ältere Generation das Bellevue mit einem «Tee dansant». Als Kinder war uns das egal; wir genossen das Landleben mit Ausflügen und Räuberspielen. Später, als Teenager, blieben wir allerdings der Lenk fern, da es uns in die Lokale von Thun, Bern oder Interlaken zog, weil es an der Lenk nichts gab.mehr...

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02.01.1980

Sanierungszwang verhindert nachhaltiges Wirtschaftswachstum

Liest man die Beiträge zur Initiative Bern erneuerbar und zum Gegenvorschlag, möchte man meinen, der Kanton Bern habe es in der Hand, die heimische Cleantech-Industrie auf Kosten der Steuerzahler zur weltweiten Technologieführerin zu machen.mehr...