Hommage an den grössten Diemtigtaler Künstler

Das Diemtigtal ehrt in dieser Woche mit Ausstellungen in der Mehrzweckhalle Diemtigen und in den Restaurants Bergli, Schönbühl und Hirschen seinen international bekannten Scherenschnittkünstler David Regez. Dank Leihgaben der Familie Regez und von Persönlichkeiten aus dem Diemtigtal und aus dem Simmental ist es mit 66 Werken die umfassendste Regez-Ausstellung, die je stattgefunden hat.

Bescheidenheit und seine Pfeife waren Merkmale des grossen Diemtigtaler Scherenschnittkünstlers David Regez (1916–1984).

Bescheidenheit und seine Pfeife waren Merkmale des grossen Diemtigtaler Scherenschnittkünstlers David Regez (1916–1984).

Die 4. Regez-Generation ist am Werk

In der Regez-Familie ist inzwischen schon die vierte Generation mit Schere und Papier künstlerisch tätig. Neben den Werken von David Regez sind an der Ausstellung auch solche seines Vaters David, seines Sohnes Jürg, seiner Schwiegertochter Uschi und seiner Grosskinder Trixli und Tony zu bewundern. Roland Marti, Erlenbach – er stellte an der Vernissage den Künstler vor – und Edi Risler, Moosseedorf ergänzen die Ausstellung mit ihren papierenen Kunstwerken.

Bekanntester Diemtigtaler Künstler

Im Namen des Organisationskomitees begrüsste Gaby Speck die Gäste: «Ich bin beeindruckt und stolz über das Geschaffene. Kultur ist eines der drei Standbeine des Naturparks». Gemeinderatspräsident Martin Wiedmer stellte die Bedeutung des 1984 verstorbenen Künstlers in den Vordergrund: «David Regez ist der bekannteste Diemtigtaler. In seiner Kunstwerkstatt waren unter vielen anderen Besuchern auch drei Bundesräte und der Berliner Bürgermeister zu Gast». Der Jodlerklub Diemtigen unter der Leitung von Peter Stucki umrahmte die Vernissage mit gekonnten Beiträgen und Hanni Matti vom Burelädeli Zwischenflüh steuerte ein wunderschönes Apero-Buffet mit regionalen Spezialtäten bei. Weiterer Höhepunkt der Ausstellung war eine Soirée Regez im Gasthaus Bergli. Mit einem Scherenschnitt-Workshop geht die Veranstaltung am kommenden Samstag zu Ende. Ernst Hodel

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Erstellt:
11.10.2012, 00:00 Uhr
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