Jungbürgerfeier 2012

Am Freitagabend, 2. November 2012 gewährte die Raiffeisenbank Obersimmental den Jungbürgerinnen und Jungbürger aus St. Stephan einen Blick hinter die Kulissen.

Jungbürger mit Jahrgang 1994.

Jungbürger mit Jahrgang 1994.

Traditionell beginnt die Jungbürgerfeier von St. Stephan bei einer Unternehmung. 19 Jungbürgerinnen und Jungbürger sowie der Gemeinderat wurden um 19.15 Uhr herzlich von einer Delegation der Geschäftsleitung der Raiffeisenbank in Zweisimmen empfangen. Der anschliessende Rundgang führte durch die Bankräumlichkeiten. In verschiedenen Räumen wie beispielsweise dem Kundentresorraum wurde ein kurzer Halt eingelegt und Erklärungen abgegeben. Dabei erfuhren die Jungbürger, welche Arbeiten die Raiffeisenbank erledigt und welche Dienstleistungen den Kunden angeboten werden.

Nach dem Rundgang stellte der Gemeinde- und Gemeinderatspräsident Fritz Perren den Jungbürgern im Sitzungszimmer des Verwaltungsrates die Gemeinde vor. Dabei wies er auf Besonderheiten und Wissenswertes über St. Stephan hin. Er erklärte, was die Gemeinde für Aufgaben zu bewältigen hat und wie die Behörde sowie die Verwaltung funktioniert. Anschliessend offerierte die Raiffeisenbank einen Apéro. Nach einem feinen Essen im Gasthof Stöckli übergab Fritz Perren den Jungbürgern den Bürgerbrief. Er ermunterte sie, vom Stimmrecht Gebrauch zu machen. «Die Schweizerinnen und Schweizer haben ein besonderes Privileg. Neben der Möglichkeit zu wählen, können wir auch über Sachgeschäfte abstimmen», sagte Fritz Perren. Er hofft, dass die jungen Leute aktiv am Gemeindegeschehen teilnehmen. Vor dem Dessert wurde ein Wettbewerb durchgeführt. Er war gleichzeitig mit einer Instruktion über das Abstimmungswesen verbunden. Dabei musste die Frage «wie lange ist das Leitungsnetz der Wasserversorgung St. Stephan» beantwortet werden. Nur wer den Talon und die unterzeichnete Stimmkarte korrekt ins Abstimmungscouvert gelegt hatte, war berechtigt, am Wettbewerb teilzunehmen. Nach dem Dessert wurde der Wettbewerb aufgelöst. Gemäss der Generellen Wasserversorgungsplanung (GWP) ist das Leitungsnetz der Gemeinde 19,010 Kilometer lang. Stefan Bühler kam dieser Zahl mit 20,123 Kilometer am nächsten und durfte als Sieger den Hauptpreis entgegennehmen. Beat Zahler

Fritz Perren überreicht Stefan Bühler den Bürgerbrief.

Fritz Perren überreicht Stefan Bühler den Bürgerbrief.

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Erstellt:
08.11.2012, 00:00 Uhr
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