Erster Weltcup-Podestplatz für die Simmentaler Speedfahrerin Joana Hählen

Der schnelle Tanz auf der eisigen Rasierklinge

Vergangenen Freitag packte die Lenkerin Joana Hählen die grosse Herausforderung auf der Abfahrtsstrecke in Bansko am Schopf und zeigte das riesige Potential auf, das in ihr steckt: Mit 0,23 Sekunden Rückstand belegte sie hinter Mikaela Shiffrin und Federica Brignone den dritten Rang und stieg aufs längst verdiente Weltcup-Podest. Und schrieb damit zugleich ein Stück Simmentaler Sportgeschichte.

Von Luzia Wyssen

Der schnelle Tanz auf der eisigen Rasierklinge

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Joana im Interview mit SRF.
Joana im Interview mit SRF.
Federica Brignone, Mikaela Shiffrin und Lenkerin Joana Hählen.
Federica Brignone, Mikaela Shiffrin und Lenkerin Joana Hählen.
Joanas Drittplatzierung ist ein Erfolg für das ganz Team, das sie unterstützt.
Joanas Drittplatzierung ist ein Erfolg für das ganz Team, das sie unterstützt.

Ihre 76. Weltcup-Fahrt vom 24. Januar wird die Lenker Speedfahrerin nicht so schnell vergessen: Die Strecke in Bulgarien war ruppig und extrem selektiv, was eine grosse Ausfallquote zur Folge hatte. Joana Hählen fand jedoch die richtige Mischung zwischen Angriff, Risiko und dosiertem Fahren auf der eisigen Abfahrtsstrecke und verlor nur gerade 0,23 Sekunden auf die Überfliegerin Mikaela Shiffrin.

Mit gesundem Respekt ins Rennen gehen

Dass die ehrgeizige Lenkerin ein Riesentalent hat, ist nichts Neues. Und dass sie manchmal auf der «Rasierklinge» unterwegs ist, auch nicht. Sie bleibt heute jedoch eher auf den Ski und bringt es runter ins Ziel. Und dass sie in Bulgarien endlich umsetzen konnte, was in ihr steckt, kam tatsächlich einem Befreiungsschlag gleich.

Der schnelle Tanz auf der eisigen Rasierklinge

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Joana im Interview mit SRF.
Joana im Interview mit SRF.
Federica Brignone, Mikaela Shiffrin und Lenkerin Joana Hählen.
Federica Brignone, Mikaela Shiffrin und Lenkerin Joana Hählen.
Joanas Drittplatzierung ist ein Erfolg für das ganz Team, das sie unterstützt.
Joanas Drittplatzierung ist ein Erfolg für das ganz Team, das sie unterstützt.

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Erstellt:
31.01.2020, 07:57 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 22sec
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