Grüne Berner Oberland: Hauptversammlung

Energie mit Wasser

Die Grünen Berner Oberland haben an ihrer Hauptversammlung Andreas Häsler (Bönigen) verabschiedet und als neuen Vizepräsidenten Bernhard Stöckli (Faulensee) gewählt. Andreas Häsler, Lokführer bei den Jungfraubahnen, ist so eine Art grünes Urgestein: Er war schon immer dabei und Franziska Kurzen, die Präsidentin der Grünen Berner Oberland, hat sich erst kaum vorstellen können, im Vorstand ohne ihn auszukommen. Nun wird ihm also Beni Stöckli als weit gereister Geograf mit zusätzlichen Schwerpunkten in Musik und Informatik als Vizepräsident nachfolgen.

Öffentliche Veranstaltung anschliessend an die Hauptversammlung

«Energiezukunft nachhaltig sichern!»

Taufrisch aus der Grossrätlichen Kommission konnte die Grüne Grossrätin und Fraktionpräsidentin Christine Häsler berichten, dass nun sogar die Grüne Initiative «Bern erneuerbar» von der Kommission mehrheitlich zur Annahme empfohlen wird. Sie geht viel weiter als das am 15. Mai zur Abstimmung kommende Energiegesetz. Selbstredend empfehlen die Grünen hier: Ja zum Grossratsvorschlag und unbedingt bei der Stichfrage diesen und nicht den zögerlichen Volksvorschlag anzukreuzen.

Dezentrale Energiegewinnung liegt den Grünen auch am Herzen, weil sie demokratiefreundlich ist und so auch gewerbliche Betriebe in den Bergtälern ihr Wissen um die Energiegewinnung aus Sonne und Holz weiterentwickeln können.

Energie und Wasser

Daniel Frutiger, Präsident Schattenhalb 4, sprach davon, wie er sich als Gleitschirmflieger immer wieder bewusst wird, wie einzigartig das letzte Wildwasser im Hasligebiet ist. Ein Rosenlauital fast ohne Wasser wäre ein unglaublicher Verlust an Landschaftsqualität. Der Stromertrag aus einem Schattenhalb 4 Werk wäre klein. Interessiert ist die BKW aber an einer Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) von über 70 Millionen Franken. So ein Kleinwasserkraftwerk in landschaftlicher Idylle brächte mehr Schaden als Nutzen. Das Rosenlauital ist nicht nur für Gleitschirmflieger eine Energiequelle der ganz besonderen Art. Über 8000 Photovoltaikanlagen sind auf der Warteliste für KEV. Grüne Berner Oberland

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Erstellt:
11.05.2011, 18:18 Uhr
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