Geglückter Kreismusiktag in Oberwil, trotz «kalter Sophie»
Wer dem Festkonzert am Sonntag in der Mehrzweckhalle beiwohnte, verbrachte einen genussvollen Vormittag. Es wurde differenziert in den verschiedensten Klangfarben von Dur bis Moll musiziert. Dynamisch, mit fliegenden Fingern lockten die Musiker effektvolle, ungewohnte, unheimliche, liebliche und schräge Töne aus ihren Instrumenten. Ernst Meinen hatten seinen letzten Auftritt als Dirigent. Die MG Oberwil verlieh ihm für 21 Jahre unermüdlichen Einsatz den Titel des Ehrendirigenten und freut sich, ihn als Bläser behalten zu können. Cornelia Rubin aus Höfen übernimmt den Taktstock von der MG Oberwil.
Kreismusiktag Obersimmental-Saanenland in Oberwil
Reger Betrieb herrschte bereits den ganzen Tag über, damit am Freitagabend auch alle Freunde des Bar und Pubfestivals auf ihre Rechnung kommen konnten. DJ Kusi bot ein abwechslungsreiches Programm, der Abend verlief für Besucher und Standbetreiber zur vollen Zufriedenheit.
Am Samstag eröffnetedie MG Oberwil den Abend mit einigen gefälligen, lüpfigen Ständli-Stücken aus ihrem Repertoire.
Die sorgfältig vorgetragenen Lieder und ganz besonders die Naturjutze des Jodlerklubs Oberwil gefielen dem Publikum. Die Vorträge wurden jeweils mit kräftigem Applaus verdankt. Einen wesentlichen Teil des Programms bestritt die Chisetaler Blaskapelle. Sie erfreute die Besucher mit zahlreichen erfrischenden, bekannten und unbekannten Melodien. Mit ihren kompetenten Solisten gestalteten die Musikanten die Vorträge sehr abwechslungsreich. Zum Tanz aufspielen konnten bis zu vorgerückter Stunde die beliebten Ländler «Panache».
Wer dem Festkonzert am Sonntag in der Mehrzweckhalle beiwohnte, verbrachte einen genussvollen Vormittag. Hier wurde von den zehn anwesenden Gesellschaften Musik auf hohem Niveau gemacht. «Das grösste Verbrechen eines Musikers ist es, Noten zu spielen, statt Musik zu machen!»(Isaac Stern). Laut dieser, in der Festansprache von Martin Schneider, Präsident des BOMV, zitierten Aussage würde ich behaupten, dass sich am Sonntag keine Verbrecher unter den Musikanten befanden. Es wurde differenziert in den verschiedensten Klangfarben von Dur bis Moll musiziert. Dynamisch, mit fliegenden Fingern lockten die Musiker effektvolle, ungewohnte, unheimliche, liebliche und schräge Töne aus ihren Instrumenten. Die Zuhörer atmeten jeweils erleichtert auf, wenn nach einem aufregenden, fantasievollen Stück ein schöner, harmonischer Schlussakkord erklang! Ein Musiker meinte zudem:» Es isch heikel hie inne z’schpile, me ghört jedes Gixi!
Am Festakt, welcher der unsicheren Wetterlage wegen im Zelt stattfand, umrahmte ein aus allen teilnehmenden Vereinen zusammengestelltes Ensemble unter der Leitung von Ernst Meinen die Grussworte der Verbände. Es war sein letzter Auftritt als Dirigent. Die MG Oberwil verlieh ihm für 21 Jahre unermüdlichen Einsatz den Titel des Ehrendirigenten und freut sich, ihn als Bläser behalten zu können. Cornelia Rubin aus Höfen übernimmt den Taktstock von der MG Oberwil.