Kilian Wenger am Brünig auf dem Ehrenplatz
Mit einem Blitzsieg im sechsten Gang über Hansjörg Gloggner schwang sich Kilian Wenger noch auf den geteilten zweiten Rang am Brünigfest.
Kilian Wenger überzeugte auch am Brünig-Schwinget, vor der imposanten Kulisse mit über 6300 Besuchern, ohne dass er allerdings letztendlich um den Sieg hatte mitschwingen können. Als Schwingerkönig wurde er bei der Einteilung wiederum und zu Recht hart drangenommen. Aber wie schon am Seeländischen und am Oberländischen Teilverbandsfest «straften» ihn die Kampfrichter mit einem zweifelhaften Entscheid. Die Aberkennung des Sieges im vierten Gang gegen Michael Bless durch die Innerschweizer Tischkampfrichter (der Platzkampfrichter hatte zuvor «Gut» gegeben) hatte zur Folge, dass sich der Diemtiger nicht für den Schlussgang qualifizieren konnte. Wenger’s Revanche für die beiden diesjährigen Niederlagen gegen Matthias Sempach wurde so aufgeschoben. Mit dem abschliessenden Sieg über Hansjörg Gloggner verbesserte sich Kilian Wenger auf den mit Edi Kündig, Simon Anderegg, Thomas Zaugg und Peter Imfeld geteilten zweiten Rang hinter Matthias Sempach. Der Alchenstorfer war aber auf dem Brünigpass der verdiente Sieger und hat sich mit seinen Leistungen für das Kantonale Schwingfest vom kommenden Wochenende und für das Unspunnenfest anfangs September zum Hauptfavoriten emporgearbeitet. Nicht auf Touren kam auf dem Brünig der wegen Rückenproblemen angeschlagene Ruedi Roschi.