Der VSA ist entrüstet über die Revision der Tierzuchtverordnung

Der Vorstand des Verbandes für Simmentaler Alpfleckviehzucht und Alpwirtschaft (VSA) hat an seiner Sitzung vom 10. August eine Stellungnahme zur Revision der Tierzuchtverordnung verabschiedet. Der Vorstand ist entrüstet, wie die Totalrevision dieser wichtigen Verordnung im Schnellzugstempo durchgeboxt werden soll und dass vor allem eine sog. «Reinzuchtstrategie» beabsichtigt wird und die Beständeschauen nicht mehr unterstützt werden sollen. Gerade durch die «Reinzuchtstrategie» wird der Aufbau der Swiss Fleckviehrasse, die im VSA-Gebiet stark verbreitet ist und sich für eine Vollweidestrategie bestens eignet, gefährdet. Ebenfalls die kantonalen Beständeschauen sollen finanziell nicht mehr unterstützt werden. Sollte der Vorschlag des Bundesamtes für Landwirtschaft vom Bundesrat in dieser Form verabschiedet werden, würden die Beständeschauen in Kürze der Vergangenheit angehören! Durch solche Entscheide würde das VSA-Gebiet im «Mark» getroffen!

Der Vorstand hat sich weiter mit dem Verfahren der AP 2014–2017 beschäftigt. Hier wird nun mit grossem Interesse die Behandlung in der WAK-NR und dann im Parlament verfolgt.

Mehr Stiere für den ZM Thun angemeldet

Erfreut nahm der Vorstand zur Kenntnis, dass für den Schweiz. Zuchtstiermarkt in Thun mit insgesamt 364 Stieren wieder mehr Stiere als im Vorjahr angemeldet worden sind. Vor allem bei den Sektionen Swiss Fleckvieh und RH/HO konnte erfreulicherweise eine Zunahme registriert werden. E. Walker, G’führer VSA, Lenk

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Erstellt:
16.08.2012, 00:00 Uhr
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