CO2- und Trinkwasser-Initiativen: das buntgeschmückte Narrenschiff Utopia
Schon der verstorbene bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauss (1915–1988) ordnete die rot-grüne Politik für die kommende Zukunft folgendermassen ein: «Wir stehen doch vor der Entscheidung: Bleiben wir auf dem Boden trockener, bürgerlicher Vernunft und ihrer Tugenden oder steigen wir in das buntgeschmückte Narrenschiff Utopia ein?»
Inzwischen hat das Weltrettungsschiff schon viel zu lange abgelegt. Vollgepackt mit den Agrar-Initiativen sowie dem CO2-Gesetz (Energiestrategie 2050). Die Kursrichtung wird von Katastrophenpredigern, Klimatologen und sonstigen geschmeidigen Politikern geführt. Für die Erläuterung und Ausgangslage der kommenden Abstimmung braucht es in Wirklichkeit keinen Zahlensalat, der die Gesellschaft verunsichert und auf eine utopische Fährte lockt.
Hier stellt sich folgende Frage bezüglich der Zukunft unserer Heimat: Freiheit oder gesteuerter Sozialismus? Umverteilung sowie Verbote oder zukunftstaugliche und erfindungsreiche Innovationen in der Landwirtschaft und Gewerbe? Die Folgen der wirtschaftlichen und bäuerlichen Bevormundungspolitik werden für den Standort Schweiz gravierend sein.
Künstliche wie auch nutzlose Mehrkosten (Benzin, Diesel, Heizöl usw.) für den Mittelstand und ein Berufsverbot für zahlreiche Bauernbetriebe schweizweit und besonders in den Randregionen. Und für was? Aus meiner Sicht beginnt die Wohlstandsverblödung in Gesellschaftsschichten, die mit der realen Welt in der Landwirtschaft und dem Gewerbe nichts am Hut haben oder, noch schlimmer, in geschützten Werkstätten von Vater Staat gefüttert werden.
Wir sind in der glücklichen Lage, immer genügend Trinkwasser mit hoher Qualität zur Verfügung zu haben. Wir haben grüne und fruchtbare Böden, die mit Sorgfalt und Fleiss bearbeitet werden. Und letztlich werden wir mit keinem CO2-Gesetz dieser Welt wetterabhängige Temperaturveränderungen steuern oder vertreiben. Stoppen wir den Öko-Irrsinn und versenken wir das buntgeschmückte Narrenschiff Utopia! Nein zu den Agrar-Initiativen und Nein zum CO2-Gesetz!
, Latterbach