Der böse, unmögliche Blocher und der besser- wisserische SVP-Kurs

Als parteiloser Schweizerbürger fällt mir im Fall Hildebrand eine besonders gereizte Eigenschaft in der Parteienlandschaft auf. Ich verstehe immer noch nicht, warum der unbescholtene Herr Hildebrand zurückgetreten ist.

Da Herr Hildebrand doch so ein gut bezahlter Job hatte. Sein Jahresgehalt war das 200 Fache von einem Schweizer Durchschnittsbürger. Verdiente er denn nicht genug bei der SNB? Trifft das zu, dass Herr Hildebrand soviel Steuern bezahlt hat wie ein durchschnittlicher Schweizerbürger? Ein Schweizerbürger, der neben seiner regulären Anstellung noch auf Zusatzverdienst ausgehen muss und dann als Schwarzarbeiter erwischt wird, verliert mit Sicherheit seinen Job und wird von der Staatskasse und AHV brutal zur Kasse gebeten und verurteilt. Ist es richtig, dass einer besonderen Klasse Leute alles erlaubt ist? Ist es nicht so, dass wieder einmal die SVP und Dr. Christoph Blocher in der Schweiz einen Fall aufgedeckt haben, der sonst von sämtlichen andern Parteien höflich, freundlich und anständig zugedeckt worden wäre? Es ist gigantisch, wie unermüdlich aggressiv, mit grossem Hass und Neid alle andern Parteien auf die SVP loshacken, im Glauben, Herr Hildebrand sei doch unschuldig. Warum hat Herr Hildebrand den Hut genommen? Warum bekommt Herr Hildebrand noch ein Jahresgehalt von einer Million? Warum greifen alle andern Parteien die SVP, Dr. Christoph Blocher und die Weltwoche an, wenn Herr Hildebrand gegangen ist, oder gehen musste? War es nicht an der Zeit, Herr Hildebrand zu durchleuchten? Wo ist der Gerechtigkeitssinn geblieben? Hans Matti-Ruchti, Boltigen

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Erstellt:
19.01.2012, 00:00 Uhr
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