Die Folgen der Übervölkerung

Die Entwicklung der Schweiz wird von vielen Leuten als Erfolg bezeichnet. Nun ist es so, dass sämtliche Erfolge auch von Misserfolgen begleitet werden. Ein Blick in die Vergangenheit ist noch erlaubt. Vor 70 Jahren lebten in der Schweiz vier Millionen Menschen. Demnächst werden es acht Millionen sein. Also doppelt so viele wie damals. Mit der Übervölkerung hat sich die Schweiz in einen noch nie da gewesene Abhängigkeit manövriert. Wäre die Zahl bis heute bei vier Millionen Einwohnern geblieben, stünden wir heute nicht vor so vielen unlösbaren Problemen. Zahlenmässig lebten in der Schweiz nur die halben Verbrecher. Nur vier Millionen Menschen müssten bei Krankheit gepflegt werden. Nur die halbe durch den Menschen verursachte Umweltverschmutzung und nur der halbe Energieverbrauch wäre zu verzeichnen. Die bestehenden Wasserkraftwerke hätten uns zu jeder Zeit genügend elektrischen Strom geliefert. Wir hätten nie Atomstrom benötigt. Wie vor Jahrzehnten bei der Atomkraft kennt man heute bei den erneuerbaren Energien auch noch nicht alle Risiken. Leider werden in der Schweiz bald neun oder gar zehn Millionen Menschen leben. Aus welchen Anlagen soll dann der elektrische Strom fliessen, der für die Bedürfnisse all dieser Leute benötigt wird? Jakob Trachsel-Rieben, Lenk

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Erstellt:
01.09.2011, 00:00 Uhr
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