Ein Reisebericht: Rhein-Mosel Fahrt

Am 23. Oktober 2016 am Morgen früh, ging es mit Neukomm Reisen Diemtigtal los, von unserer Berglandschaft ins Nachbarland Deutschland, wo die Berge eher flach sind. Am ersten Tag war unser Ziel Dieblich an der Mosel, wo wir unser Hotel bezogen. In Prattelen gab es einen Kaffeehalt, danach fuhren wir Richtung Frankreich via Elsass. Und so kamen wir an unser Ziel: Dieblich an der Mosel. Um 19 Uhr war das Abendessen angesagt. Danach ging es bis zur Bettruhe noch lustig weiter.

Am nächsten Morgen fuhren wir ins Moseltal, doch das Wetter zeigte sich nicht von der besten Seite. Trotz wüstem Wetter haben wir viele schöne Dinge gesehen und erfuhren viel Interessantes von der Reiseleitung. Die Mosel fliesst zwischen Hundsrück und Eifel hindurch. Die Hundsrückler und die Moselaner sind ein eigenes Volk. Im Moseltal ist der Boden durch die Vulkanaktivität sehr fruchtbar, denn es ist Agrarland, die Kornkammer des Moseltals. Es gibt 45 Vulkankegel um den Lagersee. Innerhalb von 800 Millionen Jahren sind 25 bis 50 Erdbeben registriert worden. 1993 hatten sie ein Erdbeben mit der Stärke von 5,9. Die Bewohner tippten auf einen Flugzeugunfall. Am selben Tag machten wir noch zwei Stadtführungen. So ging der Tag schon dem Ende entgegen.

Am dritten Tag fuhren wir Richtung Loreleifelsen, einem Aussichtspunkt, und danach Richtung Koblenz und mit dem Schiff aufwärts bis nach Rüdesheim. Rüdesheim ist eine alte Winzerstadt. Auch dort nahmen wir an einer Stadtführung teil. Schon die Römer betrieben in der weltberühmten Drosselgasse ihren Weinbau. Als es Zeit war, wurden wir abgeholt und fuhren mit der Fähre über den Rhein nach Bingen, damit wir schneller wieder in unserem Hotel waren. Am vierten Tag fuhren wir Richtung Koblenz ins Dreiländereck. Auch dort schauten wir uns die ganze Stadt an. Koblenz gehört zu den ältesten Städten Deutschlands und wurde damals von den Römern gegründet. Die Stadt liegt am Deutschen Eck, einer durch die Mosel und den Rhein gebildete Mündungs-Spitze. Es gibt sehr viele Sehenswürdigkeiten. Man hat die Möglichkeit mit der Seilbahn hinauf zur Festung zu gelangen. Und auch so ging der vierte Tag zu Ende. Am nächsten Morgen besuchten wir die Burg Eltz, eine der schönsten und ältesten Burgen Deutschlands. Die Burg ist an einem wunderschönen Ort gelegen, sehr romantisch, wie in einem Märchen. Wir fuhren weiter nach Cochern, wo uns eine Weindegustation erwartete. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Schiff das Moseltal hin-auf. Der Rest des Tages stand zu unserer freien Verfügung. Am letzten Tag ging es am Morgen auf die Autobahn Richtung Elsass, wo wir in Kirchheim unseren Mittagshalt hatten. Nach dem Mittagessen ging es Richtung Colmar und zurück in die Schweiz. Ich möchte Res und Nelly Neukomm ganz herzlich für die gute Organisation danken. Christine Gerber Boltigen

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Erstellt:
03.11.2016, 00:00 Uhr
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