Orientierung des BFM über die Asylbewerber

Als Heimweh-Boltigerin ärgere ich mich sehr über die überhebliche Art und Weise, wie das BFM (Bundesamt für Migration) einmal mehr mit der Bevölkerung umgeht.

Die Bürger und Gemeindebehörden aus Boltigen werden vom Kanton Bern behandelt wie Unmündige. Es wird einfach befohlen, so wird es gemacht und basta. Orientiert wird, wenn die Asylanten schon fast da sind. So geht man doch nicht mit Leuten um. Wieso werden solche Informationen nicht viel früher gemacht? Warum wird die Orientierung auf 18 Uhr angesetzt, wo doch Eveline Gugger, Vizedirektorin des BFM als Bauerntochter genau weiss, dass um diese Zeit die arbeitende Bevölkerung und insbesondere die Landwirte, nicht kommen können. Zwei Stunden später wäre auch noch eine Möglichkeit gewesen. Aber um diese Zeit wollen natürlich Kantonsangestellte nicht mehr arbeiten. Offenbar ist das alles Kalkül. Es werden unangenehme Fragen befürchtet und so geht man diesen aus dem Weg. Nun müssen die Einheimischen die Kröte wieder schlucken und Asylbewerber aufnehmen und alles was nicht niet- und nagelfest ist, einschliessen. Ich finde es bedenklich, wie mit der Landbevölkerung umgegangen wird. Das ist wieder ein trauriges Beispiel mehr. Annerös Durtschi, Uetendorf

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Erstellt:
08.09.2011, 00:00 Uhr
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