Ferien(S)pass Niedersimmental
Bewegte und erlebte Schulferien
Exkursionen, Werken, Gestalten, Backen, Tiere bis Lesenacht für LeserattenFast alle 153 Kurse mit 74 verschiedenen Angeboten sind aus- oder gar überbucht. Das Ferien(s)pass-Team Niedersimmental Aeschi Krattigen ermöglicht mit Engagement und ehrenamtlichen Stunden vom 11. bis 31. Juli ein spannendes Angebot für rund 400 Kinder.
Unterwegs mit dem Wildhüter, Peter Schwendimann, Juli 2008
Bald stehen die langen Schulferien vor der Tür. Für Kinder vom Kindergarten (6 Jahre) bis zur 9. Klasse steht vom Ferien(s)pass Niedersimmental Aeschi Krattigen ein attraktives Angebot bereit. «Wir freuen uns, ein interessantes Kursprogramm anbieten zu können», ist vom Ferien(s)pass-Team zu hören. «Unterwegs mit dem Wildhüter», «Mit dem Förster durch den Wald», Planetarium und Sternwarte SIRIUS, Besuch BLS Werkstätte Spiez, Betriebsbesichtigung Niesenbahn, bei der REGA Einsatz Basis BO, bei der Feuerwehr Spiez, ein Blick hinter die Kulissen von Radio BEO, Circus Monti, Ammann’s Mohrenkönig, bei McDonald’s, Werken, Gestalten, Lesenacht für Leseratten, Spielen in der Nacht und Sport, sind eine kleine Auswahl von 153 Kursen mit 74 verschiedenen Angeboten.
Ferienkurse ausgebucht
Die Ferienkurse finden vom 11. bis 31. Juli statt. Fast alle Angebote sind ausgebucht oder gar überbucht. Die freien Plätze werden auf einer Freimeldeliste aufgeführt und mit dem Ferienpass verschickt. So können nachträglich noch Kurse gebucht werden.
«Freigewordene Plätze geben wir an die Kinder auf der Warteliste weiter und sind deshalb darauf angewiesen, dass die Kinder sich abmelden, wenn sie einen Kurs nicht besuchen können. Was nicht immer eingehalten wird», informiert von Weissenfluh.
Seit Mai 2009 Trägerverein
Den Ferien(s)pass Niedersimmental, Aeschi und Krattigen gibt es seit 19 Jahren. «Jährlich nehmen gegen 400 Kinder teil, die mit grosser Begeisterung dabei sind», freuen sich Sabine Müller, Mélanie Schönauer, Annerös Amstutz, Delia Weber, Therese von Weissenfluh.
«Nach langjähriger Zusammenarbeit steht uns seit 2009 die Schirmherrschaft der Pro Juventute wegen Reorganisation nicht mehr zur Verfügung», bedauert von Weissenfluh und ergänzt: «So sind wir seit Mai 2009 ein eigenständiger Verein». Der Ferien(s)pass wird glücklicherweise weiterhin von den Gemeinden mit einem Beitrag für jeden gelösten Ferienpass unterstützt. «Damit die Zukunft gesichert ist, sind wir auf Sponsoren und Mitglieder angewiesen», appelliert das Team. Einzelpersonen und Familien Vereine und Firmen sind beim Trägerverein mit dabei. Aber auch Sponsorenbeiträge werden gerne entgegen genommen.
Kurs-Anbieter und Ideen willkommen
Auch neue Kurs-Anbieter oder Ideen seien immer willkommen. «Wir haben viele Veranstalter, die jedes Jahr mitmachen. Ohne sie könnten wir nicht ein spannendes und abwechslungsreiches Programm anbieten». Sportvereine und andere Anbieter nützen den Ferienpass, neue Mitglieder oder Interessenten zu werben und führen die Kurse gratis durch. «Es gibt aber immer mehr Kurse für die wir bezahlen müssen. Da unsere finanzielle Lage im Moment kritisch ist, müssen wir in Zukunft auf solche Kurse verzichten, wenn nicht andere finanzielle Quellen zu erschliessen sind», so von Weissenfluh. Zuversichtlich, mit grossem Engagement steht das Ferienpass-Team hinter der Sache, denn ohne die unzähligen Stunden, die nebst Familie und Beruf ehrenamtlich geleistet werden, wäre eine Durchführung des Ferienpasses schlicht nicht möglich. Heidy Mumenthaler
Gruppenbild des Ferien(s)pass-Teams: Hinten v.l: Sabine Müller, Mélanie Schönauer, vorne v.l: Annerös Amstutz, Delia Weber und Therese von Weissenfluh