Initiativkomitee zieht Initiative «Aufhebung Schulstandort Latterbach» zurück
Der Gemeinderat hat gestützt auf die Studie «Sanierung des Gemeindehauses» P. Olf zusätzlich mit der Kostenberechnung für einen Neubau beauftragt. Gemeinderat und Schulkommission haben mit dem Initiativkomitee wegen der Gemeindeinitiative «Aufhebung Schulstandort Latterbach» ein gemeinsames Gespräch geführt. Die Initianten haben sich die für die Zukunft möglichen Varianten vorstellen lassen und schliesslich die Initiative zurückgezogen.
Für ein aus Sicherheitsgründen nötiges Treppengeländer im Schulhaus Latterbach ist ein Nachkredit von 18 600 Franken z.L. der Laufenden Rechnung 2011 bewilligt worden. Über die Auftragsvergabe entscheidet die Schulkommission.
Der Gemeinderat hat sich das Projekt Neubau Alterszentrum Erlenbach vom beauftragten Architekten der Pro Senectute persönlich vorstellen lassen und rückkommend auf seinen Beschluss vom September 2010 entschieden, die durch den Bauausschuss Pro Senectute favorisierte Variante (weitgehender Rückbau des Spital-Altbaus) zu unterstützen.
Das überarbeitete Interne Kontrollsystem wurde genehmigt. So sind u.a. neu für Vergaben von über 15 000 Franken jeweils drei Offerten einzuholen; fehlen branchenbedingt mehrere Anbieter, kann ausnahmsweise auf das Einholen von Konkurrenzofferten verzichtet werden. Damit eine neue Zufahrt für das alte und das neue Sekundar-Schulhaus über die Detailerschliessungsstrasse Alpina realisiert werden kann, wurde beschlossen, Land ab einer Bauparzelle in der Alpinamatte zu erwerben. Mit der neuen Strassenführung soll mehr Sicherheit für die Kindergarten- und Spielgruppenkinder erreicht werden. Für den Ausbau der Basiserschliessungsstrasse ins Stückli mussten 40m2 Land von Christoph und Margrit Zurbrügg erworben werden. Die Handänderungsurkunde wurde genehmigt. Westlich des Friedhofs sollen 85 Meter Wasserleitung neu gebaut werden, um die Neubauten in der Alpinamatte in einem Ringsystem zu verbinden. Der dafür nötige Kredit für Baumeister- und Sanitärarbeiten von 30 935 Franken wurde bewilligt.
Für die Erarbeitung des Bauprojekts Trinkwasserkraftwerk Oberberg wurde ein Kredit von 24 300.00 Franken bewilligt. Der Auftrag ist an die Ryser Ingenieure vergeben worden.
Der Bauausschuss schlägt vor, das mit der Ortsplangenehmigung im 2010 in Kraft gesetzte Baureglement zu überarbeiten. Der Gemeinderat hat die gewünschten Änderungen genehmigt und die revidierte Version wird zur Vorprüfung an das Amt für Gemeinden und Raumordnung weitergeleitet. Die Jungjodler «Wyssi-Burg» sind zu ihrem 10 Jahre Jubiläum mit einem Betrag von 300 Franken unterstützt worden. Der Rat hat bei der Gebäudeversicherung des Kantons Bern die Wiederwahl von Martin Rubin als Kreiskaminfegermeister beantragt.
Die Jahresrechnung 2010 wurde genehmigt und z.Hd. der Gemeindeversammlung mit einem Ertragsüberschuss von 6’544.33 Franken verabschiedet. Der Rat hat die in seiner Kompetenz liegenden Nachkredite von 443 503.32 Franken genehmigt und legt der Gemeindeversammlung Nachkredite von 685 214.80 Franken zum Beschluss vor. Es wird aus Kostengründen darauf verzichtet, den Fernwärmestrang bis zur letzten Bauparzelle am Kirchweg zu erweitern.
Durch die Erweiterung der Leitung bis zur Schulanlage Hubel hat sich eine neue Anschlusskapazität für drei bis vier Häuser im Bereich Oberdorfmatte/Guggernell ergeben.
Der Gemeinderat hat die Geschäfte für die ordentliche Gemeindeversammlung vom 30.5.2011 beraten und die Traktandenliste festgelegt.
Für den Dorfabend 2011 will der Gemischte Chor eine Steelband verpflichten. Der Gemeinderat hat daran einen Beitrag von 500 Franken gesprochen.
Die Schiessanlage Brünnlisau wird aus Sicherheitsgründen mit einer Terrasse erweitert. Bauherrschaft ist die Vereinigte Schützengesellschaft Brünnlisau. Die Gemeinde finanziert die Erweiterung mittels zinslosem Darlehen vor. Die Schützen bezahlen das Kapital innert acht Jahren zurück. Die bauliche Erweiterung geht ins Eigentum der Gemeinden Wimmis und Erlenbach über (Eigentümerinnen der Schiessanlage).
Aus dem Kulturfonds und aus dem der Kulturkommission für 2011 zur Verfügung stehendem Budget wird der Anlass im Hirschen Erlenbach (HirschKu) vom 4.6.2011 «Glück Reise nach Bhutan – Film & Live Musik» mit 1000 Franken unterstützt.
Für die ordentliche Delegiertenversammlung des Sekundarschul-Verbandes Erlenbach wurde dem Delegierten die Abstimmungsweisung erteilt, der Rechnungsablage 2010 zuzustimmen.
Eine Baulandparzelle am Kirchweg wurde an Familie Sara und Simon Künzi-Gerber verkauft. Sonja Wiedmer Schneider