Jungbürgerfeier 2011
Am Freitagabend, 4. November übergab Gemeindepräsident Fritz Perren den Jungbürgerinnen und Jungbürger aus St. Stephan den Bürgerbrief.
Jungbürger mit Jahrgang 1993
Die Jungbürgerfeier des Jahrgangs 1993 begann mit einem Apéro im Schulhaus Matten. Die Jungbürger wurden von einer Delegation des Gemeinderats und Hansruedi und Janine Seewer von der SwissSolarDach AG empfangen.
Der Gemeindepräsident Fritz Perren stellte die Gemeinde vor und wies auf Wissenswertes und Besonderheiten hin. Er erklärte, was die Gemeinde für Aufgaben zu bewältigen hat und wie die Behörde sowie die Verwaltung funktioniert. Er ermunterte die Jungbürger, vom Stimmrecht Gebrauch zu machen. «Die Schweizerinnen und Schweizer haben ein besonderes Privileg. Neben der Möglichkeit zu wählen, können wir auch über Sachgeschäfte abstimmen», sagte Fritz Perren. Er hofft, dass die jungen Leute aktiv am Gemeindegeschehen teilnehmen. Sich für einen Verein oder die Gemeinde zu engagieren, lohnt sich und ist lehrreich.
Hansruedi Seewer stellte die SwissSolarDach AG vor, die ihren Sitz in Matten (St. Stephan) hat. Die SwissSolarDach AG entstand aus dem Grundgedanken und der Überzeugung zur Nachhaltigkeit für unsere Umwelt. Das Ziel der SwissSolarDach AG besteht darin, möglichst viel CO2-freien grünen Strom herzustellen. Die Sonne liefert alle acht Minuten den jährlichen Gesamt-Weltenergiebedarf. Die Photovoltaik-Solar-Anlagen werden auf Industriedächern, Scheunen, Schulen oder privaten Liegenschaften installiert. Photovoltaik-Solar-Anlagen sind auch finanziell interessant.
Im Gasthof Alpenrose wurden alle von den Wirtsleuten herzlich zum Nacht-essen empfangen. Der Höhepunkt der Jungbürgerfeier bildete nach dem Hauptgang die Übergabe der Bürgerbriefe. Anschliessend wurde ein Wettbewerb durchgeführt. Er war gleichzeitig auch mit einer Instruktion über das Abstimmungswesen verbunden. Dabei musste die Frage, wie viele gültige Wahlzettel bei den Nationalratswahlen in St. Stephan eingereicht wurden, beantwortet werden. Obwohl der Einen oder dem Anderen die Stimmbeteiligung ungefähr bekannt war, brachte diese Frage die Jungbürgerinnen und Jungbürger ins Grübeln. Nach dem Dessert wurde der Wettbewerb aufgelöst. Insgesamt 692 gültige Wahlzettel, was einer Stimmbeteiligung von 65.63% entsprach, konnte der Wahlausschuss am Wahlsonntag auszählen. Mit 677 geschätzten Wahlzetteln kam Sami Wyssen der richtigen Antwort am nächsten und wurde zum Gewinner des Wettbewerbs erklärt. Er durfte, wie viele andere Jungbürgerinnen und Jungbürger, einen kleinen Preis entgegennehmen. Andrea Aegerter
Fritz Perren überreicht Florian Perren den Bürgerbrief.