1. Geburtstag von unida

1. Geburtstag von unida

Vor einem Jahr fand der erste «unida- Jugendgottesdienst» statt. Dieser kleine, aber feine Geburtstag sollte kurz gefeiert werden. Nach der Begrüssung durch das Moderatoren-Team wurde durch den Hauptleiter von unida die Idee weiter gegeben.

Was ist unida, wozu ist unida da und was denkt das Team, wozu unida in Zukunft da sein soll? Für die Jugendlichen im Simmental und Saanenland soll die Liebe Gottes hör-, sicht- und erfahrbar gemacht werden. Junge Menschen sollen in ihren Begabungen gefördert, freigesetzt und eingesetzt werden. Unida soll den Menschen dienen, nicht die Menschen dem Programm von unida! Was die Jugendliche bei unida erleben, soll sie ermutigen für den Alltag und sie dort motivieren, vom Erlebten zu teilen. Am vergangenen Sonntag war wieder so ein Ermutigungs-Abend.

Während dem Spätsommer sind wir immer wieder dankbar für diverse Sonnenschirme, die uns von der eher tiefer stehenden und dadurch blendenden Sonne beschützen. Schirme geben ein Stück Geborgenheit, Sicherheit und Schutz weiter. Solch ein Sonnenschirm stand letzten Sonntag auf der Bühne im Gemeindesaal in Zweisimmen.

Es war wieder «unida»-Zeit. Über 150 Jugendliche trafen sich gegen Abend um zusammen Gottesdienst zu feiern. Was tut man, wenn man Gottesdienst feiert? Im Grunde müssen wir Menschen gar nichts tun. Denn unsere Bezeichnung für das Treffen, das man auch heute noch landauf und landab einfach als «Predigt» bezeichnet, sagt es bereits. «Gottesdienst». Gott ist derjenige, der uns dienen will. Nicht unsere Lieder, unsere Gebete, etc. stehen dabei im Vordergrund, sondern das dienende Handeln Gottes in seiner liebenden Zuwendung zu uns Menschen. Und diese Zuwendung Gottes an uns Menschen nennen wir auch «Segen».

In der Kurzpredigt von Jael Bucher hörten Gottesdienstbesuchende, wer segnet, wer gesegnet wird und wie sich dies auswirkt. Verkürzt gesagt: Gott segnet den Menschen, der sich seinem liebenden Handeln zuwendet und dies hat zur Folge, dass das Leben «gelingt».

Gott hat Segen bereit. Also seine Zuwendung zu uns Menschen nimmt nicht mit der Zeit ab, sondern mit der Zeit zu! Wie in einer Beziehung, wer einmal entdeckt hat, wie wertvoll das Gegenüber ist, der/die nimmt sich je länger je mehr Zeit für die Beziehung zum Gegenüber. Du und ich dürfen, weil Gott es so gewollt hat, sein Gegenüber sein.

Im Anschluss an die kurze Predigt gab es einen Moment, bei dem die Jugendlichen dieser Zuwendung Gottes eine Antwort geben konnten. Ja, ich will unter dem segnenden Schirm Gottes mein Leben gestalten und mit seiner Führung rechnen.

Dieser Einladung galt es am Schluss zu antworten. Und wie dies bei jedem Angebot ist, man kann es an- oder ablehnen. Bei musikalischer Begleitung gab es zum Abschluss eine Zeit der Gottes-Anbetung. An dieser Stelle sei allen ein herzliches Dankeschön ausgesprochen, die dazu beigetragen haben, dass im vergangenen Jahr jungen Menschen durch unida die Liebe Gottes hör-, sicht- und erfahrbar gemacht wurde. Samuel Humm

1. Geburtstag von unida

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Erstellt:
29.09.2011, 00:00 Uhr
Lesedauer: ca. 2min 30sec
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