Schwyzerörgeli-Gossformation Simmental-Saanenland
Ländlertreffen wiederum ein Erfolg
Zum 29. Mal führte die Schwyzerörgeli-Gossformation Simmental-Saanenland unter der Leitung von Urs Ueltschi am Bettagfreitag in Zweisimmen das traditionelle Ländlertreffen durch. Einmal mehr verstand es Urs Ueltschi, ein vorzügliches und vielseitiges Programm, mit hochkarätigen Formationen zusammenzustellen. Durch das Programm führte der Präsident Jürg Knutti. Als Gastformation trat die Schwyzerörgeli-Grossformation Kempttal-Örgeler aus dem Zürcher Oberland auf. Das beweist, dass die Freundschaften über die ganze Schweiz bestehen. Diese Formation gibt es seit 2006. Ihre präzise vorgetragen Stücke: «z’Hasli uf, alt und chugelrund» und der Tango von Hans Oesch «Chum e chli necher».
Ländlertreffen der Schwyzerörgeli-Grossformation Simmental-Saanenland
Einmal mehr dekorierte Familie Steffen auf gekonnte Weise den Saal und die Bühne. Auch eine prächtige Tombola durfte nicht fehlen. Mit dem Publikums-Aufmarsch wurde der Saal fast gefüllt. Die Eröffnung war wiederum beim Gastgeberverein mit dem Stück «Dr Bärejäger»-Schottisch» von Urs Ueltschi, gefolgt vom Walzer «Dr Aetti im Schuss» von H.R. Kappeler. Mit dem «Benno sinne»-Polka von Fredi Hess rundete die Grossformation den Auftritt ab.
Örgelifründe Lengiweid besteht seit 2008 als junge Formation mit Adrian Ryter, Kiental, Markus Allenbach, Frutigen, beide Schwyzerörgeli und Peter Mürner am Bass. Ihre liebevolle Spielweise mit den Stücken «z’Hälfert’s Viktei’s, Scheuebuebe-Ländler und i dr Metoran Stube» kamen beim Publikum gut an. Einmal mehr durfte auch der Jodelgesang nicht fehlen. Das Jodelquartett Fluhsee aus der Lenk besteht seit dem Jahr 2000 mit Roland Grünenwald, Marc Zeller, Rolf Schläppi und Lorenz Thüring. Erstaunlich wie diese urchigen Männer die Lieder «Vor mim Hüsli, Chüjerzyt und Bärgfreude» sehr fein vortrugen. Ein alter Fuchs ist der nimmermüde Godi Schmid aus Schönbühl. Drei weitere Eigenkompositonen von Godi sind «Hans Zbinden-Marsch, Kleindietwiler Fans Fox, und Hildi und Ernst Maurer-Schottisch». Seine Mitspieler waren als Aushilfe Hansruedi Schorer aus Zweisimmen, sowie Heinz Burri am Bass. Natürlich waren die Vorträge von bester Qualität.
Die Grossformation trat nach der Pause ein zweites Mal auf mit «Schnapsvogt, Dr Ätti im Schuss, Daniela-Fox und als Zugabe Kari uf Toure»
Auch die Westschweiz durfte nicht fehlen. Mit dem Schwyzerörgelitrio Echo d’Enhaut waren sie vertreten. Mitglieder sind Arnold Welten, Volksmusikpapst des Saanenlandes, Turrian Maurin, Château-d’Oex und Cotin Rayroud, Rougemont am Bass. Sie bestehen seit dem Jahr 2005. Ihre lüpfige und fäzige Stücke waren «Beatrice u Thomas, A urchige Älplerdruess, I de Hechi lat sich’s läba».
Auch der Bündnerstil war vertreten mit dem Alpengruss Hasliberg. Zwei Klarinette, zwei Schwyzerörgeli und Kontrabass war die Besetzung. Echte Bündnerstücke wurden vorgetragen «Piz Mundaun, Hand aufs Herz und Herbstwanderig in Arosa». Immer wieder schön, Bündnermusik bei uns zu hören.
Als einheimische Kost durften wir dieLändlerfründe Walopsee begrüssen. Ihre wohlbekannte präzise Spielweise ist wohl allen bekannt. Die Gebrüder Hutzli mit Sabrina Stöckli am Bass spielten «Sabina’s Bass-Spass», der frisch gebackene Titel «Im Phonoplay-Studio», beide von Kasi Hutzli, sowie die «Katerpolka», da kam das Publikum voll auf die Rechnung. Am 19. November kann man auch der neuen, CD-Vorstellung mit den LF.Walopsee und Kummerbuben Saanenland in Saanen beiwohnen.
Das Schwyzerörgeliquartett Lüderengruess besteht seit dem Jahre 2005 mit Reto Heiniger, Gebrüder Stefan und Michael Kohler sowie Adrian Hadorn am Bass. Mit dem «Wagenmössler» zum Anfang ging schon die Post ab. Ihre rassige Spielweise brachten sie weiter, mit «Vaters Vollbart, Für d’Habcker-Chäch» und einem Fox, auf den Punkt.. Arnold Knutti