Hundesport Lenk

Spürnasen am Spuren-Cup

Spürnasen am Spuren-Cup

Jährlich im September treffen sich die Mitglieder des Hundesports Lenk zum clubinternen Spuren-Cup. So auch in diesem Jahr, wenn auch bei kalten und regnerischen Bedingungen. Dies konnte jedoch die hartgesottenen nicht abschrecken und so stellten sich sechs Mitglieder den prüfenden Blicken von Martin Rösti.

Die Prüfungsaufgabe bestand für jeden Teilnehmer in der Ausarbeitung einer 150 Schritt langen Eigenfährte mit jeweils einem 90 Grad Winkel und einem zu verweisenden Gegenstand am Ende der Spur. Nachdem jeder Teilnehmer seine Spur gelegt hatte, wurde diese nach einer zehn minütigen Liegedauer vom Hund ausgearbeitet. Gefolgt unter den strengen Richteraugen von Martin Rösti erarbeiten sich die Mensch-Hund-Teams den Weg zum Ende der Spur. Trotz des Regens konnten alle ihre Arbeit sauber erledigen und Martin Rösti konnte kurz darauf die Rangliste verkündigen.

Auszug aus der Rangliste

1. Brendle Gernot mit Buddy (91 Punkte) 2. Zwahlen Marianne mit Chaya (89) 3. Bowee Hans mit Pasco (87) 4. Grünenwald Anita mit Joya (79) 5. Klopfenstein Renate mit Donna (78) 6. Christeler Christian mit Jasko (77).

Unser grosser Dank gilt Hans Buchs, auf dessen Land wir arbeiten durften, sowie Martin Rösti für die hervorragende Arbeit als Richter.

Übrigens – Nasenarbeit ist nicht nur eine tolle, artgerechte Beschäftigung,, die allen Hunden Spass macht und uns Menschen staunen lässt, sondern sie besitzt auch viele weitere positive Nebeneffekte: Der Einsatz der Nase gibt dem Hundehirn etwas zu tun und fördert das konzentrierte Arbeiten. Nasenarbeit lastet den Hund aus, ohne ihn zu sehr «aufzuputschen». Gerade, aber nicht nur, für die Vertreter der Jagdhunde-Rassen unter den Familien-Hunden, denen das Schnüffeln ganz besonders im Blut liegt, ist die Nasenarbeit eine wertvolle Ersatzbeschäftigung. Sie ist ein Garant für zufriedene, ausgeglichene Hunde. Hundesport Lenk, Gernot Brendle

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Erstellt:
22.09.2011, 00:00 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 54sec
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