Favorit Nick Beer wurde Schweizer Downhill-Meister am Wiriehorn
Wetterglück und Wetterpech an den Downhill Schweizer Meisterschaften und am iXS Swiss Downhill Cup der Mountain-Biker am Wiriehorn.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich am Samstag auf den technisch schwierigen Kurs (2,9 km Länge, 450m HD) gewagt. Der Finallauf vom Sonntag musste wegen dichtem Nebel abgesagt werden. Nick Beer aus Matten/Interlaken (oben links) konnte sich als Schweizer Meister feiern lassen. Die Einheimischen, unter ihnen Roger Gilgen mit Startnummer 192 mussten mit hinteren Plätzen vorlieb nehmen. Bericht im Sportteil.
Über das vergangene Wochenende nahmen die Mountainbike-Spezialisten das Wiriehorn in Beschlag. Bei besten Bedingungen und auf trockener Strecke konnten am Samstag der Seeding Run und der Meisterschaftslauf absolviert werden. Für den Sonntag stand den Teilnehmern die Umstellung auf ein Regenrennen bevor. Doch die angesagte «Schlammschlacht» blieb aus.
Nebel als Verhinderer
Wegen dem dichten Nebel konnte das Rennen vom Sonntag nicht gestartet werden. Trotzdem dürfen die Organisatoren zufrieden sein. Die Strecke am Wiriehorn hat eine weitere Bewährungsprobe bestanden.
Schweizer Meister wurde Nick Beer, der seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Der Ausgang war aber recht eng. Der 24-jährige Downhiller aus Matten bei Interlaken absolvierte den Kurs in einer Zeit von 4.06.898 und konnte seine engsten Widersacher, den Thuner Lutz Weber und den Schneisinger Samuel Zbinden um rund 2,4 Sekunden, bzw. um 4,4 Sekunden bezwingen. Bei den Damen siegte Emilie Siegenthaler aus Biel und in der Kategorie Masters setzten sich die Ryser-Brüder Bruno und Thomas aus Homberg bei Thun durch.
Zweimal das gleiche Podest
Nick Beer hatte bereits den Seeding Run vor Lutz und Zbinden am schnellsten absolviert. Der Finallauf am Sonntag konnte zum Leidwesen der Organisatoren und der RacerInnen wegen Nebels nicht durchgeführt werden, so dass die Resultate des samstäglichen Seeding-Runs gewertet wurden. Die einheimischen Teilnehmer mussten sich in Abwesenheit ihres stärksten Toni Gilgen (Unfall im Training) mit hinteren Rängen begnügen.
Auszug aus der Rangliste: Junioren: 28. WYTTENBACH Christoph, (1994) Wimmis 5:14.359 (Rückstand 40.967). Männer: 68. WENGER Lukas (1992) Horboden 5:18.563 (56.307) 73. BOLLI Lucian Hot-Trail (1992) Oey 5:28.875 (1:06.619) 76. GILGEN Roger Hot-Trail (1992) Horboden 5:37.367 1:15.111
Ernst Hodel
Zuversichtlich an den Start Lucian Bolli (336) und Lukas Wenger (224).