Attraktiver Buebeschwinget in Reidenbach

Der Niedersimmentaler Peter Beer (vorn) revanchierte sich im Schlussgang gegen Michi Wiget aus Wünnewil für die Niederlage im 4. Gang.

Der Niedersimmentaler Peter Beer (vorn) revanchierte sich im Schlussgang gegen Michi Wiget aus Wünnewil für die Niederlage im 4. Gang.

Der Buebeschwinget, sehr gut organisiert durch den Schwingklub Boltigen, ist bei den jungen «Bösen» sehr geschätzt. Es sind hier jedes Jahr ansehnliche Preise zu gewinnen. Annähernd 250 Jungschwinger aus dem ganzen Kanton Bern sind letzten Sonntag wiederum in der Schulanlage Reidenbach zum Wettkampf angetreten. Als Gäste nahmen total 30 Jugendliche aus Aarau und dem Sensebezirk teil.

Geschwungen wurde speditiv auf fünf Plätzen in sechs Gängen, bewertet von je drei Kampfrichtern wie bei den Grossen, in vier Kategorien. Der friedliche Wettkampf konnte, ohne gravierende Verletzungen, zeitlich im vorgesehenen Rahmen durchgeführt werden.

Peter Beer einmal mehr Sieger;

Reto Allemann im Schlussgang

Bei den Jüngsten qualifizierte sich der Zweismmer Reto Allemann für den Schlussgang, wo er aber gegen Stefan Kämpf aus Schwanden den kürzeren zog.

Sein besonderes Talent zeigte der Niedersimmentaler Peter Beer aus Bächlen, der schon 15 Festsiege errungen hat. Er ist besonders stolz auf seinen Erfolg am Oberländischen in Oey, das er in seiner Kategorie gewonnen hat. Der Dreizehnjährige, nicht massig und kraftstrotzend, sondern gross, schlank und gelenkig, ist ein Versprechen für die neue Schwingergeneration. Gefragt nach seinen Zukunftsplänen, antwortete er überzeugend, er werde nach dem Schulaustritt das landwirtschaftliche Lehrjahr machen. Im Schlussgang bodigte er nach kurzer Zeit den Wünnewiler Michi Wiget, dem er im vierten Gang unterlegen war. Damit war für ihn die Welt wieder in Ordnung.

Alle Teilnehmer durften sich zum Abschluss des Tages am reich dotierten Gabentisch bedienen. Je ein Drittel jeder Kategorie erhielt als Auszeichnung den begehrten Eichenzweig mit Schleife.

Die besten Resultate

Jahrgänge 02/03/04: 1. Stefan Kämpf, Schwanden 59.50; 2. Reto Allemann, Zweisimmen 58.25; 3a. Severin Staub, Langenthal, 3b Ivan Thöni, Innertkirchen je 57.75; 4. Nico Hehlen, Oey 57.50; 5a Sämi Wampfler, Horboden, 5b Christoph Bäriswil, Plaffeien je 57.25; 6a André Gerber, Signau, 6b Lukas Fanchi, Le Fuet je 57.00.

Jahrgänge 00/01: 1. Nino Steiner, Steffisburg 58.50; 2a Fabian Schüpbach, Walkringen, 2b Michael Ledermann, Mamishaus je 58.25; 3. Thomas Stettler, Milken 57.75; 4. Fabian Staudenmann, Guggisberg 57.50; 5a David Hadorn, Oberdiessbach, 5b Jan Kneubühl, Rosshäusern je 57.25.

Jahrgänge 98/99: 1. Peter Beer, Bächlen 58.75; 2. Sämi Nufer, Ringgenberg 58.50; 3. Ueli Berger, Burgistein 58.25; 4. Michi Wiget, Wünnewil 57.75; 5. Pascal Oberli, Schangnau 57.25; 6. Andi Schletti, Lenk 57.00.

Jahrgänge 96/97: 1. Alfred Locher, Escholzmatt 58.75; 2. Marco Iseli, Zwieselberg 58.25; 3. Thomas Inniger, Adelboden 57.75; 4. Christian Hofstetter, Huttwil 57.25; 5. Daniel Nägeli, Guttannen 57.00. Hans Jungi, Boltigen

Die ideale Reidenbacher Schwinger-Anlage auf einen Blick.

Die ideale Reidenbacher Schwinger-Anlage auf einen Blick.

Der attraktive Gabentempel

Der attraktive Gabentempel

Zum Artikel

Erstellt:
13.09.2012, 00:00 Uhr
Lesedauer: ca. 2min 16sec
Kommentare