Interpellation in der Frühjahrssession der Eidg. Räte

Religionsfreiheit

200 Millionen Christen können nicht in der Religionsfreiheit leben. Vor kurzem wurden in Ägypten zahlreiche Kopten ermordet. Es vergeht kaum ein Tag, wo Meldungen von ermordeten Christen uns erreichen. Daher ersuche ich den Bundesrat auf folgende Fragen Antwort zu geben:

1. Beunruhigen diese zunehmenden Verfolgungen und Ermordungen von Christen in aller Welt den Bundesrat auch?

2. Ist er auch der Meinung, dass der Bund die bilaterale Entwicklungshilfe reduzieren oder sistieren sollte für Länder, die die Religionsfreiheit nicht respektieren?

3. Was unternimmt er auf internationaler Ebene, um die Lage der verfolgten Christen zu verbessern?

4. Was unternimmt er auf internationaler Ebene, um den Respekt und die Einhaltung der Religionsfreiheit zu fördern?

5. Müsste das Bundesamt für Migration bei allfälligen Rückweisungen von Christen die Risiken, welchen sie zusätzlich ausgesetzt sind, nicht mehr beachten? Nationalrat Erich von Siebenthal

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Erstellt:
13.04.2011, 12:05 Uhr
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