Wir danken den ehemaligen Fangwirten
Liebe Erna, lieber Ernst
Tausende von zufriedenen Bratwurst-Rösti-Essern aus dem In- und Ausland habt ihr bedient. Alle haben das Restaurant Fang in bester Erinnerung.
Schon als Erstklässler 1935 wurde der Fang für uns Erstklässler-Buben und -Mädchen ein Begriff, damals mit den Eltern von Ernst Erb.
Das Schülerrennen hat nämlich für uns im Fang angefangen.
Noch sind wir zu Fuss an den Start marschiert. Da in der Suppenküche im Schulhaus an diesem Tag für Frau Mathys Ruhe herrschte und sie ihren freien Tag geniessen durfte, erhielten wir im Fang bei Jakob und Frau Erb ein Stück Brot und Tee als Renn-Verpflegung. In der Suppenküche ein Tag, eine Tasse Milch, ein Stück Brot; am nächsten Tag ein Teller Erbsen oder Gersten-Kartoffelsuppe, ein Stück Brot. Ab und zu, wenn bei einer Bauernfamilie ein Schwein geschlachtet wurde, Speckschwarten in der Suppe. Ach war das alles herrlich. Nun seid ihr in den wohl verdienten Ruhestand getreten. Wir alten Zweisimmer danken euch ganz herzlich für eure Gastfreundschaft. Nun senden wir liebe Grüsse aus dem Zürcher-Oberland. August Werren