Zum Diktat Spitalstandort durch die bernische Obrigkeit

Dank vorab an die Chirurgen und Mediziner, die sich für die Erhaltung vom Standort Zweisimmen für ein Akutspital einsetzen.

Eine unwiderrufliche Erklärung diesbezüglich ist nun auch unlängst von kompetenten Fachleuten, zumindest in der Lokalpresse erschienen und bestätigt den berechtigten Widerstand gegen das obrigkeitliche Planen der bernischen Exekutive und deren Planer und Berater, die sich nicht gross um die Interessen in so genannten Randgebieten im ländlichen Raum kümmern!

Eine immer grössere Zentralisierung aller benötigten Infrastrukturen, weg aus dem ländlichen Raum in städtische Zentren zu verlegen, um angeblich Kosten zu reduzieren, daran glaubt kaum noch jemand! Aber das Gegenteil ist längst bewiesen. Seit nach diesem Trend, auch in anderen Sparten, vieles aus so genannten Randgebieten in Zentren verlegt wurde, ist vieles teurer geworden und nicht billiger!

Darum besten Dank an alle Politiker, Fachleute, wie auch an gewöhnliche Stimmbürger und Leserbriefschreiber, die sich für unser gutes Recht energisch wehren! Die wirksamste Massnahme könnte sein, bei den nächsten Wahlen, möglichst die Exekutive auszuwechseln. Dazu sollte aber niemand die Stimmabgabe versäumen. Dabei von den heutigen Amtsinhabern niemand verschonen, denen unsere absolut berechtigten Interessen egal sind. Auch diejenigen nicht, die heute in der bernischen Regierung mitbestimmen und vielmals mit dem Bienenkönigin-Syndrom behaftet sind. Hans Haueter, Oberwil

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Erstellt:
26.04.2012, 00:00 Uhr
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