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SIMMENTAL ZEITUNG - Kanton Bern

Der Bundesrat verstärkt die Massnahmen zum Abstandhalten, um eine Überlastung der Spitäler mit schweren Fällen von Coronavirus-Erkankungen zu verhindern. An seiner Sitzung vom 20. März 2020 hat er beschlossen, Ansammlungen von mehr als fünf Personen zu verbieten. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Ordnungsbusse rechnen. Die Arbeitgeber im Baugewerbe und in der Industrie werden zudem verpflichtet, die Empfehlungen des Bundes zur Hygiene und zum Abstandhalten einzuhalten. Betriebe, die sich nicht daranhalten, sollen geschlossen werden. Mit diesen Massnahmen will der Bundesrat noch weitergehende Massnahmen vermeiden. Als weitere Massnahme stellt der Bundesrat den Kantonen ein Kontingent des Zivilschutzes zur Verfügung.mehr...

Heute hat der Bundesrat für die gesamte Schweiz die «ausserordentliche Lage» erklärt. Alle Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe werden bis am 19. April 2020 geschlossen. Ausgenommen sind unter anderem Lebensmittelläden und die Gesundheitseinrichtungen. Das Kantonale Führungsorgan des Kantons Bern unterstützt die verschärften Massnahmen des Bundes ausdrücklich und ruft die Bevölkerung auf, die entsprechenden Verhaltensregeln strikt einzuhalten. Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Medikamenten ist jederzeit sichergestellt.mehr...

Der Regierungsrat hat sich am Nachmittag zu einer ausserordentlichen Sitzung getroffen und die Lage nach den heutigen Bundesratsentscheiden erörtert. Der Kanton Bern setzt die Vorgaben sofort um mit dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen: Ab sofort werden im Kanton die Schulen auf allen Bildungsebenen geschlossen und es gilt ein Versammlungsverbot ab 100 Personen. In Bars, Restaurants und Diskotheken dürfen sich maximal 50 Personen aufhalten. Zusätzlich sind im Kanton Bern ab sofort Besuche in Altersheimen und Spitälern (mit Ausnahmen) verboten. Die Bergbahnen duften den Betrieb am Samstag noch weiter führen, wurden dann aber vom Bund zurückgepfiffen.mehr...

Dieses Wochenende standen zwei eidgenössische sowie zwei kantonale Vorlagen zur Abstimmung.Die «Ausweitung der Rassismusstrafnorm» (Änderung des Strafgesetzbuches und des Militärstrafgesetzes; Diskriminierung und Aufruf zu Hass aufgrund der sexuellen Orientierung) sowie der «Wechsel der Gemeinde Clavaleyres zum Kanton Freiburg» (Konkordat über den Wechsel der Gemeinde Clavaleyres zum Kanton Freiburg) wurden angenommen.Die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» wurde abgelehnt, im Kanton Basel Stadt sowie in der Westschweiz wurde sie angenommen. Auch die Städte befürworteten die Initiative.Das Referendum gegen «Transitplatz in Wileroltigen» wurde im Kanton Bern abgelehnt und der Kredit angenommen. Hier sagte die ländliche Bevölkerung eher Nein zum Transitplatz und die urbane Bevölkerung eher Ja. Die höchste Ablehnung im Simmental hatte es in der Gemeinde Därstetten mit 75 Prozent. Dem gegenüber stand aber zum Beispiel Bern mit 74,9 Ja-Stimmen. Die Gemeinde Wileroltigen ist über das Ergebnis ganz und gar nicht glücklich. Die Gemeinde lehnte bei einer Stimmbeteiligung 80.5 Prozent den Platz mit 91.1 Prozent Nein-Stimmen überaus deutlich ab.mehr...

Anita Luginbühl, von Krattigen, ist seit 2010 Mitglied des Grossen Rates. Nun hat sie sich entschieden, per Ende Januar 2020 ihre lange politische Laufbahn zu beenden. Den Grossratssitz von Anita Luginbühl übernimmt der ehemalige Zweisimmer Gemeinderat Matthias Matti.mehr...

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