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Naturpark Diemtigtal

Die Berner Naturpärke sind auf Kurs – so auch der Regionale Naturpark

«Die drei regionalen Naturpärke im Kanton Bern (NP Gantrisch, NP Chasseral und NP Diemtigtal), haben einen positiven Einfluss auf eine nachhaltige Entwicklung ihrer Region und die Aufwertung wertvoller Natur- und Landschaftswerte. Zu diesem Schluss kommt eine Evaluation der Universität Bern. Die Evaluation empfiehlt, die bisherige Strategie akzentuiert weiterzuverfolgen» (Zitat aus der Medienmitteilung der Direktion für Inneres und Justiz des Kantons Bern vom 23. April 2020). Ein sehr erfreuliches Ergebnis, im Besonderen für den Naturpark in unserer Region, dem Regionalen Naturpark Diemtigtal!

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Naturpark Diemtigtal

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Oberberg in der Kiley, das Diemtigtal nah, wertvoll und wild.

© Karin Rix

Ein Mähdrescher in Aktion im Naturpark Diemtigtal.

© Karin Rix

Ungewohntes Bild von der Wattfluh.

Bergfrühling im Diemtigtal.

Gemeinderatspräsident Marcel Klossner begrüsst den Evaluationsbericht: «Der vorliegende Evaluationsbericht ist für den Naturpark Diemtigtal ein wichtiges Instrument für die Erarbeitung der Charta 2022 bis 2031. Die umfassenden Auswertungen zeigen die Stärken und Schwächen des Parks sehr gut auf und beinhalten Potenziale für die Zukunft. Diese gilt es nun aufzunehmen und nach Möglichkeit in den nächsten 10-Jahresplan zu integrieren.»

Bereits positive Ergebnisse, punkto Wertschöpfung des NP Diemtigtal, konnte Norbert Schmid, Geschäftsführer Naturpark Diemtigtal, im «Info Park, Nummer 35 Winter 2019/2020» aufzeigen. Der Tagestourismus im Tal hat sich viel besser entwickelt, als die beco-Studie von 2006 geschätzt hatte. Die Gästeumfrage von 2016 ergab, dass 17 Prozent (mit einer statistisch bedingten Fehlerquelle von plus/minus drei Prozent) der Gäste im Tal wegen des NP anreisen.

Persönliche Bilanz von Daniel Wiedmer
Auch der Diemtiger Daniel Wiedmer zieht als Vertreter der Landwirtschaftsproduzenten eine positive Bilanz zu den ersten zehn Jahren des Naturparks:

«Aus Sicht der Landwirtschaft hat der Naturpark meist Positives gebracht. Selbstverständlich gibt es durch die Anwesenheit von mehr Tagestouristen, die dank des Naturparks mit dem ganzen Marketing entstanden ist, auch einige Schwierigkeiten und Probleme, die immer wieder angegangen werden müssen. Auf der anderen Seite bringen diese höheren Frequenzen auch mehr Wertschöpfung ins Tal. Die Landwirtschaftsbetriebe mit Direktvermarktung können vom grösseren Absatzvolumen profitieren. Weiter leisten Freiwillige bei Umwelteinsätzen wertvolle Arbeit. Persönlich setze ich aber die grösste Hoffnung in eine bessere Wertschöpfung aus unseren Hauptbetriebszweigen, der Milchproduktion: Vor allem die Milch (zirka 5500000 Kilogramm IP-Suisse pro Jahr) soll mit Hilfe der neu entstandenen Naturparkkäserei zu einem besseren Preis verkauft werden.

Adrian Mani begrüsst die Empfehlung aus Bern
Die bisherige Strategie des Naturparks weiterzuverfolgen, findet Adrian Mani, Präsident der KMU Diemtigtal aus Allmiried, richtig, denn, wie er schreibt, hat der Naturpark indirekt einen positiven Effekt auf das Gewerbe und die Verkaufsläden. Sei es bei Renovationen, Erstellen von Ferienwohnungen oder sogar beim Bau von Erstwohnungen auswärts, wenn Besucher des Tals das Baugewerbe aus dem Diemtigtal bevorzugen.

Erstellt am: 30.04.2020

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