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Festliches Neujahrskonzert in Erlenbach

Fest mit «Händel and Friends»

Es war ein festliches Konzert, das in der traditionsreichen Erlenbacher Kirche am Abend des 2. Januar stattfand: «Händel and Friends» ist aber ein «poppiger» und auch ein doppeldeutiger Titel dafür. Doch eines nach dem anderen…

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Neujahrskonzert Erlenbach

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© Martin Natterer

Renata Wälti (Querflöte) und Markus Aellig (Orgel) spielten beim Neujahrskonzert am 2. Januar in der Erlenbacher Kirche festliche Musik aus Barock und Klassik.

© Martin Natterer

An der Decke, über dem Publikum in der reformierten Kirche Erlenbach, schien der Evangelist Matthäus mit Wohlgefallen auf das Konzertprogramm hinzuweisen: «Seht alle da her…».

Dem Publikum, das am Abend des 2. Januar in der Erlenbacher reformierten Kirche dem Neujahrskonzert lauschte, ging es gut, und alle verfolgten das über einstündige Festprogramm mit grosser Aufmerksamkeit.

«Händel and Friends», das bezieht sich zunächst auf viele der an dem Konzertabend gespielten Komponisten: Mit Mozart, Quantz, Hertel und Popp wurden jeweils Komponisten gespielt, die alle in gewisser Weise auf den erstgenannten Bezug nahmen: Händel liebte den festlichen «Aufzug», er liebte Feiern und hat weidlich viel dafür komponiert. Die «Wassermusik» und die «Feuerwerksmusik» sind nur zwei der bekanntesten Beispiele. Der berühmte Barock-Komponist liebte das Feierliche und Publikumswirksame und er war genau darin Vorbild für ganze Generationen von Komponisten. Auch seine Kompositionstechnik, sehr melodiös und voll schmelzend-schöner Harmonik, war ganzen Generationen nach ihm ein Vorbild.

Renata Wälti (Querflöte) und Markus Aellig (Orgel) haben für das Erlenbacher Neujahrskonzert am 2. Januar genau aus diesem Rahmen ausgewählt: Festliche, in hohem Masse unterhaltende Musik der Barock und der Klassik bis hin zur leichteren Musse der Romantik. Alles passend für zwei Instrumente, die trotz ihrer klanglichen Ähnlichkeiten selten zusammen gespielt werden.

Normalerweise dominiert die Orgel vom Volumen her die Querflöte, und sie tut dies umso mehr, umso weiter man in der Zeit zurückgeht. Und so war auch die Registrierung der Orgel bei den Händelsonaten, die an diesem Abend ganz oder in Auszügen erklangen, sehr zurückgenommen, fast leise.

Erstellt am: 09.01.2022

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