SVP-Präsident Brunner hat nur einen Teil des AKW-Dramas auf den Tisch gelegt. Zehn Prozent der Menschen mit Schweizer Pass leben im Ausland und zwingen so mit ihrem Stromverbrauch und ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit ihre jeweiligen Gastländer, neue AKWs zu bauen! Darum genügt es nicht, nur die Zuwanderung in die Schweiz zu bremsen. Parallel dazu müssten auch alle Auslandschweizer aufgefordert werden, in die Schweiz zurückzukehren. Denn es wäre sicher unschweizerisch, vom Ausland zu verlangen, neue AKWs zu bauen, wenn wir selber nicht mehr dazu bereit sind. Hier könnte Präsident Brunner endlich beweisen, dass er seine Verantwortung übernehmen und seine Ideen tatkräftig zu Ende denken und umsetzen kann! Weiter müsste die SVP dafür sorgen, dass keine Schweizer Waren mehr ins Ausland geliefert und dort mit Atomstrom verteilt werden müssen und dass keine Schweizer Firmen mehr im Ausland produzieren, denn auch das braucht Atomstrom. All das wird sicher Jahre dauern und die Tatkraft der SVP in Anspruch nehmen.Eine Sofortmassnahme könnte Präsident Brunner in seiner unkomplizierten Art aber rasch und ohne Federlesens umsetzen: Da ein grosser Teil des Vermögens von Christoph Blocher aus Geschäften mit dem Ausland stammt, oder sogar mit im Ausland (mit Atomstrom) produzierten Waren erzielt wurde, sollte die SVP aus moralischen und schweizerischen Gründen ab sofort keine Gelder mehr von Herrn Blocher für ihre politische Tätigkeit einsetzen. Weiter sind Herr Brunner und die SVP sicher stark genug, um durchzupauken, dass ab sofort in Schweizer AKWs nur noch einheimisches Uran verwendet wird. Damit würde es der SVP gelingen, die ärgerliche AKW-Debatte auf einen Schlag zu erledigen, eine verdienstvolle vaterländische Aufgabe! Gusti Pollak, Boltigenmehr...