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Mini-Open-air «Live At The Falls» am Simmenfall

Festivalstimmung und Party im schönsten Talabschluss

Am letzten Freitag und Samstag, 24. und 25. Juni verwandelte sich das Wanderparadies am Ende des Simmentals in ein Festivalgelände. Wo sonst nur die Natur zu hören ist und Gastgeber Reto Zürcher seine Gäste mit Digital-Detox verwöhnen möchte, wurde Musik aller Stilrichtungen geboten. Der Freitag startete mit Balladen und Musik der 50er- und 60er-Jahre. Der Samstag begann bereits mittags mit energiegeladenem Hardrock, Indie Folk, ging über Reggae zu Party und Rock.

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Live At The Falls 2022

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© Kerstin Kopp

Katharina Michel & Josua Romano am "Live At The Falls" by Mittsommerfestival.

© Kerstin Kopp

Camping-Idylle mit altem VW-Bus am Simmenfall.

© Kerstin Kopp

Rumble Jim rockten am "Live At The Falls" by Mittsommerfestival - Frontfrau Nadja, Roman (Schlagzeug) und Axl (Bass).

© Kerstin Kopp

Frontfrau Nadja von Rumble Jim.

© Kerstin Kopp

Martin von Rumble Jim (Saxophon und Gitarre).

© Kerstin Kopp

Ekke von Rumble Jim (Gitarre).

© Kerstin Kopp

Der "Hotpot" vor der Mittsommer-Bar wird schon mal gefüllt.

© Kerstin Kopp

Nicole Bernegger am "Live At The Falls" by Mittsommerfestival.

© Kerstin Kopp

Nicole Bernegger am "Live At The Falls" by Mittsommerfestival.

© Kerstin Kopp

Nicole Bernegger am "Live At The Falls" by Mittsommerfestival.

© Kerstin Kopp

Nicole Bernegger am "Live At The Falls" by Mittsommerfestival.

© Kerstin Kopp

Abendstimmung am "Live At The Falls" by Mittsommerfestival.

© Til Jentzsch

Impressionen vom ersten Tag des Live at the Falls 2022 im Simmental.

© Til Jentzsch

Lostboi Lino traten am zweiten Tag des Live at the Falls 2022 auf.

© Til Jentzsch

Elijah Salomon Soundsystem traten am zweiten Tag des Live at the Falls 2022 auf.

© Til Jentzsch

Jack & The Weatherman traten am zweiten Tag des Live at the Falls 2022 auf.

© Til Jentzsch

Saint City Orchestra traten am zweiten Tag des Live at the Falls 2022 auf.
Ruhige Balladen, Rock’n’Roll und Soul der 50er- und 60-er Jahre zum Festivalstart am Freitag

Das kleine Open-air wurde durch Josua Romano und Katharina Michel würdig eröffnet. Ihre beiden Stimmen harmonisieren fantastisch miteinander. Sie sangen eigene Lieder, aber auch «Me and Bobby McG» von Janis Joplin begeisterte und brachte Festival-Flair. Mit Blick auf das hinter ihnen stehende Schlagzeug (Rumble Jim) meinte Josua Romano: «Der Knaller kommt noch, darum dürfen wir ein paar Balladen mehr singen.» Dem Publikum gefielen diese auf jeden Fall.

Nach einer kleinen Pause richteten sich dann die Lokalmatadoren Rumble Jim im Bühnenwagen ein und liessen den Rock’n’Roll aufleben. Sängerin Nadja brachte mit «ihren Jungs» Schwung in das Publikum inklusive einheimischer Fans. Das Festivalgelände füllte sich immer mehr, bietet aber mit seiner überschaubaren Grösse trotzdem schon fast familiären Charakter. «Es waren pro Tag nur 350 Tickets im Angebot», so Reto Zürcher. «Allerdings werden auch immer einige Tickets verkauft, wo dann niemand kommt. Ich hoffe, die die noch in der Stube sitzen, kommen noch.»

Den Freitagabend schloss Nicole Bernegger, die einstige Gewinnerin der TV-Show «Voice of Switzerland» mit ihrer unvergleichlichen Soul-Stimme. Sie überzeugte mit ihrer Band und die kühlen Temperaturen waren Nebensache. Die untergehende Sonne liess den Wildstrubel leuchten und schenkte der Festivalatmosphäre zusätzliche magische Momente.

Rock, Reggae, gute Laune und  Partymusik am Samstag

Die einheimischen Jungs von Junkie Rose rockten bereits mittags von der Bühne und brachten Leben auf den Platz. Ihnen folgen etwas ruhigere Töne mit Indie Rock von der Zürcher Newcomerin Pina Palau. Der Nachmittag stand mit Elijah Salomon ganz im Zeichen des Reggae.

Der Stuttgarter Lostboi Lino mischte sich mit seinen deutsch-sprachigen Liedern unter das Publikum und sprach viele an. Deutschrap, House-Beats, Trap-Elemente mit auch nachdenklichen Texten.

Die Holländer Jack And The Weatherman sind in ihrer Heimat gerade mit einem Gute-Laune-Hit gelandet, mit dem sie auch an der Lenk punkten konnten. Sie feiern die schönen Aspekte des Lebens in ihrer Musik – Musik für Herz und Kopf.

Die St. Galler Irish-Rock-Band Saint City Orchestra bildete das farbenfrohe Schluss-Bouquet des diesjährigen «Live At The Falls»-Festivals. Mit ihrer turbulenten Bühnenshow und ihrem Charisma kam Bewegung ins Publikum. Der Boden bebte und erst, als die Nacht endlich hereinbrach, wurde es ruhig und nur noch das stetige Rauschen des Simmenfalls war zu hören.

Erstellt am: 03.07.2022

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