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Covid-Impfung: Vorausdenken

Von Ernst Hauswirth

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Kurz, unverletzend, für alle leicht verständlich und ausgewogen.

Dann sei die Möglichkeit am grössten, an der Zensur vorbeizukommen. Vielen Dank der Redaktion! Denn wir möchten es nicht so weit kommen lassen, dass wir wegen der Verbreitung unserer Meinung umgehend von der Bildfläche verschwinden wie es neulich einer Sportlerin in China ergangen ist.

Die besten Leserbriefe seien offenbar jene, welche nicht ein mehrfaches Echo der Leserschaft nachziehen würden. Nicht zuletzt deshalb habe ich mir aber auch den Zeitpunkt kurz vor der Abstimmung ausgesucht.

In der Flut der unterschiedlichen Meinungen zum Covid-Gesetz gehen die Hilferufe der völlig überforderten und unterbezahlten Pflegefachleute unseres dreistufigen Krankenversicherungssystems mehr oder weniger unter. Immer wieder junge Leute auszubilden, welche dann ausgebildet den Beruf unzufrieden verlassen, kostet Geld, sehr viel Geld, ohne dass sich dabei die Situation grundlegend ändert.

Anfangs Corona, bald zwei Jahre her, musste ich mir im direkten Gespräch sagen lassen, dass es völlig normal sei, dass ältere Menschen sterben würden, im Sinne , man müsse diese in Frieden (an Covid) sterben lassen. Wohl habe ich darauf, selber bald 70-jährig, leer geschluckt, aber verstanden.

Mittlerweile haben wir gelernt, dass wir, wenn wir geimpft sind, sowohl für Geimpfte und vor allem für Ungeimpfte, ein viel kleineres Risiko eingehen, andere mit Covid-19 anzustecken – was nichts anderes heisst, als dass wir, solange ungeimpft, kaltblütig in Kauf nehmen, dass andere wegen uns auch an Covid sterben werden (Eigenverantwortung).

Geimpft leiste ich ausserdem einen nicht zu unterschätzenden Beitrag, weniger Pflegekosten zu verursachen und was wir eigentlich schon immer bezwecken wollten, nämlich Covid zu besiegen.

Nun, liebe Leserbriefschreiber, Ihr habt alle ein Stück weit recht mit Euren Argumenten, es herrscht also teilweise zumindest Einigkeit, nur denkt Ihr längst nicht alle gleich weit und schon gar nicht voraus. Mir fallen dabei Begriffe wie Egoisten, Angsthasen, Drückeberger, sture, verantwortungslose Trotzköpfe, Opfer des Wohlstandes und sogar Geizhälse ein.

Wie alles auf der Welt hat auch Corona nämlich zwei Seiten. Einerseits wegen der Einschränkungen und der besonderen Vorschriften konnten die vergangenen bald zwei Jahre an Abdankungen ansehnliche Summen eingespart werden.

Zu erwähnen sei hier auch noch, dass es für Direktbeteiligte in Zukunft äusserst unangenehm werden könnte, wenn man an den Orten des Abschieds wegen eines fehlenden Zertifikates keinen Einlass mehr finden würde, zumindest solange man nicht als Opfer selber erscheint…!

Ungemach droht uns eventuell vonseiten unserer Krankenkassen zu Beginn des übernächsten Jahres, sollten diese uns wegen der verursachten Covid-19-Kosten Prämienerhöhungen im zweistelligen Prozentbereich ankündigen.

Schwarz sehen hilft uns nicht weiter, nur Impfen! Darum: Für jeden Huster einen Booster! ,

Zweisimmen

Erstellt am: 25.11.2021

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